Das ist das Fazit des Jugendforums der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall am 24. November in Ilshofen. Rund zwanzig Jugendsprecher der Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Landkreis trafen sich einen ganzen Nachmittag lang, um über die Zukunft des „Leistungsmarsches“ zu sprechen. 

Nach der Begrüßung durch Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Haas, der betonte, wie wichtig es ist, die Meinung der Jugendlichen zu hören und zu berücksichtigen, stellten sich die vier im Juli neu gewählten Kreisjugendsprecher Lara, Lea, Daniel und Tom vor. Sie berichteten über ihren Besuch der Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg und des Landesjugendforums, der Zusammenschluss aller Kreisjugendsprecher Baden-Württembergs. 

Nach einem Kennenlernspiel ging es auch schon an die Arbeit. Unter Vorbereitung von Fachgebietsleiter Veranstaltungen Zeltlager Alexander Bauer, wurden die Jugendlichen in vier Gruppen eingeteilt, die sich jeweils verschiedenen Fragen zu Stärken und Schwächen des bisherigen Veranstaltungsformates des Leistungsmarsches annahmen. 

Was macht Spaß am Leistungsmarsch? 

So lautete eine der gestellten Fragen. Unter anderem waren die Jugendsprecher hier der Meinung, dass die Stationen, die die Jugendgruppen durchlaufen müssen, immer sehr abwechslungsreich und interessant sind. Außerdem stärke die jährliche Veranstaltung nicht nur den Teamgeist innerhalb der einzelnen Jugendfeuerwehren weiter, sondern auch das Miteinander der Jugendlichen über die Gemeindegrenzen hinaus. Weiter hieß es, dass die Streckenlänge des Leistungsmarsches erhalten bleiben sollte, da das Laufen Spaß macht und die Länge für jeden zumutbar sei. Auch den Wettkampf zwischen den einzelnen Jugendfeuerwehren finden die Jugendsprecher sehr positiv, da dies zu Teamarbeit anspornt.

Neben vielen positiven Argumenten, die zeigen, dass der Leistungsmarsch unbedingt erhalten bleiben soll und sehr viel Spaß macht, wurden aber auch die Schwachpunkte dieser Kreisveranstaltung angesprochen.

Was könnte für die zukünftigen Leistungsmärsche verbessert werden?

Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Haas informierte hierzu, dass im Vergleich zu den zwei anderen Kreisveranstaltungen, dem Walter-Klenk-Pokal und dem Zeltlager, verhältnismäßig wenige Jugendliche am Leistungsmarsch teilnehmen. Im Schnitt sind es etwa 250 bis 300 Jugendliche. 

Die Jugendlichen waren der Meinung, dass die Wartezeit vor den Spielstationen und vor der Siegerehrung verkürzt werden sollte. Manche Jugendwarte melden ihre Jugendfeuerwehr auch von der Veranstaltung ab, da sich zu wenige Jugendliche finden, die mitmachen wollen. Die Jugendsprecher hatten hier die Idee, dass diese Jugendfeuerwehren mit anderen zusammen als eine gemischte, interkommunale Gruppe antreten könnten. Dazu seien aber bessere Absprachen und eine offenere Kommunikation zwischen den Jugendfeuerwehren nötig. Außerdem wurden noch eine mögliche Namensänderung und die Erweiterung von Stationen, bei der die Jugend als ein Team gefordert ist, angesprochen. 

Nach dem inhaltlichen Teil des Jugendforums wurde zum Abschluss noch das KaReVeTo-Spiel der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg gespielt, bei dem unter anderem eine Ölspur oder das Setzen eines Standrohrs pantomimisch nachgestellt werden muss. So ging auch schon der Nachmittag des zweiten Jugendforums zu Ende. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Treffen!

 

Daniel Ansorge, Kreisjugendsprecher

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