Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Kreisfeuerwehrverbands in Fichtenau überraschte der Obmann der Altersabteilungen, Gerhard Braun, den Verbandsvorsitzenden Alfred Fetzer. Die Senioren hatten beschlossen, mit einer Spende von 500 Euro die Kameradschaftshilfe des Kreisfeuerwehrverbands zu unterstützen. Anlass hierfür waren die beiden Todesfälle im ersten Halbjahr 2019, bei denen Feuerwehrkameraden im Einsatzdienst gestorben sind. Alfred Fetzer bedankte sich im Namen aller Feuerwehren im Landkreis für diese großzügige und kameradschaftliche Geste.

 

Die Gelegenheit, Multiplikatoren aus allen Teilen des Landkreises Schwäbisch Hall mit wichtigen Informationen zu versorgen, wird gerne genutzt: Wenn einmal im Jahr die Vertreter der Altersabteilungen der Feuerwehren zusammenkommen, findet sich stets ein Referent. Ganz gleich ob es um Sicherheit oder Gesundheit im Alter geht, oder, wie in diesem Jahr, um Vorsorge. Die Feuerwehrsenioren haben allesamt in vielen, dem Ehrenamt gewidmeten Jahren, immer wieder unter Beweis gestellt, dass sie ganz selbstverständlich bereit sind, für andere ihr Leben und ihre Gesundheit zu riskieren. Entsprechend wird ihnen in den Städten und Gemeinden zugehört. 

Gerhard Braun, Obmann der Altersabteilungen, freute sich über mehr als 120 Vertreter aus 30 Abteilungen, zudem über den Ehrenpräsidenten Werner Groß und den Ehrenkreisbrandmeister Jürgen Mors. Bei der Totenehrung erinnerte er stellvertretend für alle, die zu betrauern waren, an Karl Müller, Ehrenkommandant und langjähriger Leiter der Altersabteilung der Feuerwehr Wolpertshausen, der kürzlich verstorben ist. 

Mit Blick auf ein Zitat von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, demzufolge ältere Menschen so aktiv sind, wie nie zuvor, und das weit über das 70. Lebensjahr hinaus, sagte Braun "Die Feuerwehrsenioren – 2018 waren es 712 Männer und vier Frauen – wollen eingebunden werden. Wir wollen einen aktiven Beitrag in der großen Feuerwehr-Familie und in der Heimatgemeinde leisten." Das mitgestaltete ehrenamtliche Engagement müsse entsprechend wertgeschätzt werden. Mit der neuen Entschädigungs-Richtlinie werde das Senioren-Engagement auf örtlicher Ebene gewürdigt und anerkannt. Fast alle Gemeinde-Feuerwehren hätten diese Empfehlungen in ihre Satzungen übernommen, und bis auf wenige Ausnahmen erhielten jetzt alle Altersabteilungen finanzielle Unterstützung.

Braun erinnerte an herausragende Aktivitäten des vergangenen Jahres

Der Obmann der Feuerwehrsenioren, Gerhard Braun, wirbt für die SOS-Dose. 
Wofür ist die „Rettung aus der Dose“ gedacht? 
Ganz einfach: Jeder Haushalt verfügt über einen Kühlschrank. Dort wird die SOS-Dose hineingestellt. Aber nicht, um sie zu kühlen, sondern um Rettern im Notfall wichtige Informationen, wie den Hausarzt, den Pflegedienst, Krankheiten und Medikamente sowie Personen, die im Notfall informiert werden sollen, zu geben. Auch die Info, ob es Haustiere gibt, um die sich jemand kümmern muss, kann auf dem Abfrageblatt eingetragen werden.
An der Innenseite der Haustüre und auf dem Kühlschrank wird jeweils ein Aufkleber angebracht, diese zeigen den Rettern, dass es eine SOS-Dose gibt. Im Hinblick darauf, dass es immer mehr alleinstehende Menschen gibt, bei denen niemand Auskünfte geben kann, ist die Anschaffung einer solche Dose sicherlich eine gute und sinnvolle Investition. Die Dosen gibt es im Landkreis Schwäbisch Hall in allen Apotheken zu kaufen.

Bei ihrer Delegiertenversammlung im Feuerwehrmagazin in Ilshofen wählten die rund 130 anwesenden Feuerwehrsenioren drei neue Regionalvertreter. Für den Bereich des nördlichen Altkreises Crailsheim vertritt nun Karl Hörner aus Schrozberg die Feuerwehrsenioren, für den südlichen Altkreis Crailsheim ist es Paul Ackermann aus Crailsheim und für das Limpurger Land Bernhard Pfitzer aus Gaildorf. Roland Braun aus Schwäbisch Hall wurde in seinem Amt als Vertreter der Region Schwäbisch Hall bestätigt. Auch Gerhard Braun, der seit 2004 Kreisobmann für die 701 Feuerwehrsenioren ist, wurde von den Delegierten für weitere fünf Jahre gewählt. Bei den bisherigen Regionalvertretern Peter Furkert, Helmut Kurz und Hans Sommer bedankte sich der stellvertretende Feuerwehrverbandsvorsitzende Alexander Klenk für deren Wirken in den vergangenen 15 Jahren und überreichte ihnen ein Geschenk. 

Gerhard Braun freute sich in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr,

Einiges geboten war beim Treffen der Feuerwehrsenioren aus dem gesamten Landkreis in der Stephan-Keck-Halle in Sulzbach-Laufen am Samstag, dem 17. Juni 2017.

Der Obmann der Altersabteilungen, Gerhard Braun, der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Hägele und Verbandsvorsitzender Alfred Fetzer begrüßten die rund 170 ehemals aktiven Feuermänner mit ihren Partnerinnen. Für die gute Unterhaltung sorgten zunächst die Musiker des Musikvereins Sulzbach am Kocher. Die Frauen-Turngruppe des TSV Sulzbach-Laufen und die Jugendfeuerwehr Sulzbach-Laufen unterhielten die Senioren während der Kaffeezeit mit einem abwechslungsreichen Programm bevor die Interessierten die neue Feuerwache der Feuerwehr Sulzbach-Laufen besichtigen konnten.

Bei seiner Begrüßung der Delegierten im voll besetzten Saal des Feuerwehr-Gerätehauses in Ilshofen verband der stellvertretende Obmann der Altersabteilungen im Landkreis Schwäbisch Hall, Helmut Kurz, Rückblick und Ausblick. 

Nach der Totenehrung sprach Sven Dressel vom Polizeipräsidium Aalen zum Thema „Sicher fit unterwegs“. Ältere Menschen sind den Fallzahlen zufolge deutlich sicherer als sie sich fühlen. Bei einigen Straftaten sind jedoch Seniorinnen und Senioren besonders betroffen – dies gilt vor allem für Betrugsdelikte. Dressel nannte hier einige Bereiche. So zeigte er Filmausschnitte zu Kreditkarten- und Geldbörsendiebstahl und sprach über zweifelhafte Dienstleister - von derzeit im Raum Hall umherziehenden Teerkolonnen bis hin zu Kochtopfverkäufern an der Haustür. Nicht selten gibt es auch Berichte über falsche Amtspersonen, insbesondere vermeintliche Polizisten, die an der Haustür oder auch am Telefon auf Datenjagd oder gleich auf Beutezug sind. Dressler: „Es gibt keine Bar-Verwarnungen durch Polizeibeamte in Baden-Württemberg“. Polizeibeamte würden auch niemals sensible Daten am Telefon abfragen - im Zweifelsfall sei im zuständigen Polizeirevier nachzufragen.

Neben dem beliebten Enkeltrick wird immer öfter die neue Variante Schwager-Trick gemeldet: Wenn sich jemand am Telefon als Familienmitglied in Not ausgibt, so Dressler, muss immer mit der Möglichkeit gerechnet werden, dass da ein Trickbetrüger am Werk ist. 

Niemand ist gerne einsam. Einsame Menschen werden viel leichter

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FF Bühlerzell - Jahreshauptversammlung

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