Der Obmann der Feuerwehrsenioren, Gerhard Braun, wirbt für die SOS-Dose. 
Wofür ist die „Rettung aus der Dose“ gedacht? 
Ganz einfach: Jeder Haushalt verfügt über einen Kühlschrank. Dort wird die SOS-Dose hineingestellt. Aber nicht, um sie zu kühlen, sondern um Rettern im Notfall wichtige Informationen, wie den Hausarzt, den Pflegedienst, Krankheiten und Medikamente sowie Personen, die im Notfall informiert werden sollen, zu geben. Auch die Info, ob es Haustiere gibt, um die sich jemand kümmern muss, kann auf dem Abfrageblatt eingetragen werden.
An der Innenseite der Haustüre und auf dem Kühlschrank wird jeweils ein Aufkleber angebracht, diese zeigen den Rettern, dass es eine SOS-Dose gibt. Im Hinblick darauf, dass es immer mehr alleinstehende Menschen gibt, bei denen niemand Auskünfte geben kann, ist die Anschaffung einer solche Dose sicherlich eine gute und sinnvolle Investition. Die Dosen gibt es im Landkreis Schwäbisch Hall in allen Apotheken zu kaufen.

Bei ihrer Delegiertenversammlung im Feuerwehrmagazin in Ilshofen wählten die rund 130 anwesenden Feuerwehrsenioren drei neue Regionalvertreter. Für den Bereich des nördlichen Altkreises Crailsheim vertritt nun Karl Hörner aus Schrozberg die Feuerwehrsenioren, für den südlichen Altkreis Crailsheim ist es Paul Ackermann aus Crailsheim und für das Limpurger Land Bernhard Pfitzer aus Gaildorf. Roland Braun aus Schwäbisch Hall wurde in seinem Amt als Vertreter der Region Schwäbisch Hall bestätigt. Auch Gerhard Braun, der seit 2004 Kreisobmann für die 701 Feuerwehrsenioren ist, wurde von den Delegierten für weitere fünf Jahre gewählt. Bei den bisherigen Regionalvertretern Peter Furkert, Helmut Kurz und Hans Sommer bedankte sich der stellvertretende Feuerwehrverbandsvorsitzende Alexander Klenk für deren Wirken in den vergangenen 15 Jahren und überreichte ihnen ein Geschenk. 

Gerhard Braun freute sich in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr,

Einiges geboten war beim Treffen der Feuerwehrsenioren aus dem gesamten Landkreis in der Stephan-Keck-Halle in Sulzbach-Laufen am Samstag, dem 17. Juni 2017.

Der Obmann der Altersabteilungen, Gerhard Braun, der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Hägele und Verbandsvorsitzender Alfred Fetzer begrüßten die rund 170 ehemals aktiven Feuermänner mit ihren Partnerinnen. Für die gute Unterhaltung sorgten zunächst die Musiker des Musikvereins Sulzbach am Kocher. Die Frauen-Turngruppe des TSV Sulzbach-Laufen und die Jugendfeuerwehr Sulzbach-Laufen unterhielten die Senioren während der Kaffeezeit mit einem abwechslungsreichen Programm bevor die Interessierten die neue Feuerwache der Feuerwehr Sulzbach-Laufen besichtigen konnten.

Bei seiner Begrüßung der Delegierten im voll besetzten Saal des Feuerwehr-Gerätehauses in Ilshofen verband der stellvertretende Obmann der Altersabteilungen im Landkreis Schwäbisch Hall, Helmut Kurz, Rückblick und Ausblick. 

Nach der Totenehrung sprach Sven Dressel vom Polizeipräsidium Aalen zum Thema „Sicher fit unterwegs“. Ältere Menschen sind den Fallzahlen zufolge deutlich sicherer als sie sich fühlen. Bei einigen Straftaten sind jedoch Seniorinnen und Senioren besonders betroffen – dies gilt vor allem für Betrugsdelikte. Dressel nannte hier einige Bereiche. So zeigte er Filmausschnitte zu Kreditkarten- und Geldbörsendiebstahl und sprach über zweifelhafte Dienstleister - von derzeit im Raum Hall umherziehenden Teerkolonnen bis hin zu Kochtopfverkäufern an der Haustür. Nicht selten gibt es auch Berichte über falsche Amtspersonen, insbesondere vermeintliche Polizisten, die an der Haustür oder auch am Telefon auf Datenjagd oder gleich auf Beutezug sind. Dressler: „Es gibt keine Bar-Verwarnungen durch Polizeibeamte in Baden-Württemberg“. Polizeibeamte würden auch niemals sensible Daten am Telefon abfragen - im Zweifelsfall sei im zuständigen Polizeirevier nachzufragen.

Neben dem beliebten Enkeltrick wird immer öfter die neue Variante Schwager-Trick gemeldet: Wenn sich jemand am Telefon als Familienmitglied in Not ausgibt, so Dressler, muss immer mit der Möglichkeit gerechnet werden, dass da ein Trickbetrüger am Werk ist. 

Niemand ist gerne einsam. Einsame Menschen werden viel leichter

Kreisobmann Gerhard Braun konnte über 200 ehemalige Feuerwehrleute aus fast allen Gemeinden des Landkreises in der Waldhalle begrüßen und betonte dabei, dass nur noch eine Feuerwehr im Landkreis keine Altersabteilung hat. Bei der Vorstellung seiner Gemeinde hob Bürgermeister Damian Komor den Limes und ein ehemaliges Römerkastell hervor. Kreisfeuerwehr-Verbandsvorsitzender Alfred Fetzer lobte Gerhard Braun, dass er für den Zusammenhalt der Feuerwehr-Senioren sorge.

Plötzlich – nach einem lauten Schuss – stürmte eine Horde Männer und Frauen, bewaffnet mit Dolchen und Holzgabeln in die Waldhalle. Sie suchten speziell nach Kreisbrandmeister Jürgen Mors, der im August sein Amt als Kreisbrandmeister abgibt. Sie drängten ihn, weiter zu machen, sonst müsse er mit dem Schlimmsten rechnen. Er wurde gefesselt und die Horde zog Ihm ein Trikot des FC Bayern München über. Und das war das Schlimmste, was sie ihm antun konnten. Denn sehr wohl wussten Sie, dass Mors ein großer Anhänger von Borussia Dortmund ist. Nach einer Weile kam ein Rittersmann, beruhigte die Räuber und befreite den Kreisbrandmeister. So hat alles doch noch ein gutes Ende gefunden und Gerhard Braun bedankte sich beim scheidenden Kreisbrandmeister  für dessen Unterstützung bei den Aktivitäten der Feuerwehrsenioren.

Umrahmt von der Räuberbande: Kreisbrandmeister Jürgen Mors wird mit einem FC Bayern-Shirt „gequält“.

Ein Heimspiel hatte der Kreisobmann der Altersabteilungen Gerhard Braun aus Untermünkheim und lud die Feuerwehrsenioren des Landkreises ein. Anlass war die Gründung der Untermünkheimer Jugendfeuerwehr sowie der Altersabteilung vor 20 Jahren. Dies wurde gebührend gefeiert. Vor der Weinbrennerhalle waren zwei Oldtimer-Drehleiterfahrzeuge postiert und die Gäste konnten sich bei einem Stehempfang unterhalten. In der Halle begrüßte Gerhard Braun die Gäste und erklärte, dass der ehemalige Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Karl Dürrich vor 19 Jahren hier in der Halle die Gründung von Jahrestreffen der Altersabteilungen vorgeschlagen hatte. Nachdem dann noch vier Jahres verstrichen waren, treffen sich die Alterskamarden seither jedes Jahr. Derzeit gibt es im Landkreis bereits 30 Altersabteilungen der Feuerwehren. Nach den Ansprachen von Bürgermeister Christoph Maschke, Kommandant Martin Munz, Landesobmannn Helmut Trautwein und dem KFV-Vorsitzender Alfred Fetzer, wurden Kaffee und Kuchen angeboten. Für die Unterhaltung sorgten die Bühlertalsterne mit Tanz- und Showeinlagen und auch die Stammtischsänger 2007, die alle begeisterten und zum Mitsingen animierten. Insgesamt war es ein gelungener Nachmittag, an den man sich gerne erinnert.

Die Bühlertalsterne sorgten mit Tanz- und Showeinlagen für Unterhaltung.

Text: Peter Furkert

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