Einiges geboten war beim Treffen der Feuerwehrsenioren aus dem gesamten Landkreis in der Stephan-Keck-Halle in Sulzbach-Laufen am Samstag, dem 17. Juni 2017.

Der Obmann der Altersabteilungen, Gerhard Braun, der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Hägele und Verbandsvorsitzender Alfred Fetzer begrüßten die rund 170 ehemals aktiven Feuermänner mit ihren Partnerinnen. Für die gute Unterhaltung sorgten zunächst die Musiker des Musikvereins Sulzbach am Kocher. Die Frauen-Turngruppe des TSV Sulzbach-Laufen und die Jugendfeuerwehr Sulzbach-Laufen unterhielten die Senioren während der Kaffeezeit mit einem abwechslungsreichen Programm bevor die Interessierten die neue Feuerwache der Feuerwehr Sulzbach-Laufen besichtigen konnten.

Bei seiner Begrüßung der Delegierten im voll besetzten Saal des Feuerwehr-Gerätehauses in Ilshofen verband der stellvertretende Obmann der Altersabteilungen im Landkreis Schwäbisch Hall, Helmut Kurz, Rückblick und Ausblick. 

Nach der Totenehrung sprach Sven Dressel vom Polizeipräsidium Aalen zum Thema „Sicher fit unterwegs“. Ältere Menschen sind den Fallzahlen zufolge deutlich sicherer als sie sich fühlen. Bei einigen Straftaten sind jedoch Seniorinnen und Senioren besonders betroffen – dies gilt vor allem für Betrugsdelikte. Dressel nannte hier einige Bereiche. So zeigte er Filmausschnitte zu Kreditkarten- und Geldbörsendiebstahl und sprach über zweifelhafte Dienstleister - von derzeit im Raum Hall umherziehenden Teerkolonnen bis hin zu Kochtopfverkäufern an der Haustür. Nicht selten gibt es auch Berichte über falsche Amtspersonen, insbesondere vermeintliche Polizisten, die an der Haustür oder auch am Telefon auf Datenjagd oder gleich auf Beutezug sind. Dressler: „Es gibt keine Bar-Verwarnungen durch Polizeibeamte in Baden-Württemberg“. Polizeibeamte würden auch niemals sensible Daten am Telefon abfragen - im Zweifelsfall sei im zuständigen Polizeirevier nachzufragen.

Neben dem beliebten Enkeltrick wird immer öfter die neue Variante Schwager-Trick gemeldet: Wenn sich jemand am Telefon als Familienmitglied in Not ausgibt, so Dressler, muss immer mit der Möglichkeit gerechnet werden, dass da ein Trickbetrüger am Werk ist. 

Niemand ist gerne einsam. Einsame Menschen werden viel leichter

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Kreisobmann Gerhard Braun konnte über 200 ehemalige Feuerwehrleute aus fast allen Gemeinden des Landkreises in der Waldhalle begrüßen und betonte dabei, dass nur noch eine Feuerwehr im Landkreis keine Altersabteilung hat. Bei der Vorstellung seiner Gemeinde hob Bürgermeister Damian Komor den Limes und ein ehemaliges Römerkastell hervor. Kreisfeuerwehr-Verbandsvorsitzender Alfred Fetzer lobte Gerhard Braun, dass er für den Zusammenhalt der Feuerwehr-Senioren sorge.

Plötzlich – nach einem lauten Schuss – stürmte eine Horde Männer und Frauen, bewaffnet mit Dolchen und Holzgabeln in die Waldhalle. Sie suchten speziell nach Kreisbrandmeister Jürgen Mors, der im August sein Amt als Kreisbrandmeister abgibt. Sie drängten ihn, weiter zu machen, sonst müsse er mit dem Schlimmsten rechnen. Er wurde gefesselt und die Horde zog Ihm ein Trikot des FC Bayern München über. Und das war das Schlimmste, was sie ihm antun konnten. Denn sehr wohl wussten Sie, dass Mors ein großer Anhänger von Borussia Dortmund ist. Nach einer Weile kam ein Rittersmann, beruhigte die Räuber und befreite den Kreisbrandmeister. So hat alles doch noch ein gutes Ende gefunden und Gerhard Braun bedankte sich beim scheidenden Kreisbrandmeister  für dessen Unterstützung bei den Aktivitäten der Feuerwehrsenioren.

Umrahmt von der Räuberbande: Kreisbrandmeister Jürgen Mors wird mit einem FC Bayern-Shirt „gequält“.

Ein Heimspiel hatte der Kreisobmann der Altersabteilungen Gerhard Braun aus Untermünkheim und lud die Feuerwehrsenioren des Landkreises ein. Anlass war die Gründung der Untermünkheimer Jugendfeuerwehr sowie der Altersabteilung vor 20 Jahren. Dies wurde gebührend gefeiert. Vor der Weinbrennerhalle waren zwei Oldtimer-Drehleiterfahrzeuge postiert und die Gäste konnten sich bei einem Stehempfang unterhalten. In der Halle begrüßte Gerhard Braun die Gäste und erklärte, dass der ehemalige Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Karl Dürrich vor 19 Jahren hier in der Halle die Gründung von Jahrestreffen der Altersabteilungen vorgeschlagen hatte. Nachdem dann noch vier Jahres verstrichen waren, treffen sich die Alterskamarden seither jedes Jahr. Derzeit gibt es im Landkreis bereits 30 Altersabteilungen der Feuerwehren. Nach den Ansprachen von Bürgermeister Christoph Maschke, Kommandant Martin Munz, Landesobmannn Helmut Trautwein und dem KFV-Vorsitzender Alfred Fetzer, wurden Kaffee und Kuchen angeboten. Für die Unterhaltung sorgten die Bühlertalsterne mit Tanz- und Showeinlagen und auch die Stammtischsänger 2007, die alle begeisterten und zum Mitsingen animierten. Insgesamt war es ein gelungener Nachmittag, an den man sich gerne erinnert.

Die Bühlertalsterne sorgten mit Tanz- und Showeinlagen für Unterhaltung.

Text: Peter Furkert

Anfang September 2014 führte die jährliche Lehrfahrt der Feuerwehr-Senioren aus dem Landkreis Schwäbisch Hall in die Region Hegau / Bodensee.

Nach der traditionellen und rustikalen Vesperpause unterwegs, hörte die Reisegruppe bei einer Stadtführung in Villingen Interessantes über die Stadtgeschichte und seine Feuerwehr. Bei leichtem Regen konnte danach die schöne Altstadt auf eigene Faust erkundet werden. Die Tour führte dann weiter nach Weizen zur Sauschwänzle-Bahn. Die Museumsbahn brachte die Reisegruppe durch das Wutachtal und die vielen Tunnels nach Blumberg-Zollhaus. Nach der nostalgischen Bahnfahrt war das nächste Ziel das „Hotel Sternen“ in Kirchen-Hausen.

Der Rheinfall in Schaffhausen stand am nächsten Tag auf dem Programm. Es war sehr beeindruckend, dieses Naturschauspiel zu erleben.Ab Schaffhausen fuhren die Senioren bei herrlichem Wetter mit dem Schiff „Rhein“ aufwärts nach Stein am Rhein. Nach kurzem Aufenthalt zur freien Verfügung brachte der Bus die Reiseteilnehmer über den Hegau wieder zurück zum Hotel. Am Abend stärkten sich alle im Hotel mit Grill-Spezialitäten. Bei musikalischer und lustiger Zwei-Mann-Unterhaltung schwenkten viele zur Verdauung des guten Essens das Tanzbein.

Ziel des dritten Reisetages war die Insel Mainau. Im Schmetterlingshaus konnte eine Vielfalt von Schmetterlingen bestaunt werden. Faszinierend war die Dahlien-Bepflanzung. Diese Blütenpracht und die vielen Sorten waren sehr beeindruckend. Bei schönem Wetter und herrlichem Sonnenschein genossen die Senioren die Stunden auf dem gepflegten Gelände der Insel Mainau. Von der Insel Mainau erfolgte die Weiterfahrt zum Konstanzer Hafen. Die Fähre brachte den Bus und die Gäste über den Bodensee nach Meersburg. 

Auf der Rückreise in den Landkreis Schwäbisch Hall stärkten sich die Senioren in einem Hohenloher Besen.

An drei herrliche, informative und gesellige Tage werden sich alle Reiseteilnehmer gerne erinnern.  

Der Landkreisobmann Gerhard Braun begrüßte die ehemaligen aktiven Feuerwehrleute und deren Ehefrauen mit einem Sektempfang vor der Festhalle in Gammesfeld. Mit großem Interesse verfolgten die Senioren den Löschwettbewerb der Jugendfeuerwehren Blaufelden, Gerabronn, Langenburg und Rot am See auf einer Wiese vor der Halle. Vier gezimmerte Holzhäuschen wurden in Brand gesteckt und mussten gleichzeitig von jeweils einer Gruppe gelöscht werden. Die Jugendlichen aus Gerabronn waren am schnellsten und erhielten deshalb den Wanderpokal.

In der Halle hießen der Blaufeldener Kommandant Rolf Kastler und der Gammesfelder Abteilungskommandant Jens Doberer die Gäste, die im Rahmen der 150-Jahr-Feier der Abteilung Gammesfeld eingeladen waren, willkommen. Da in Gammesfeld auch die oft als kleinste Bank Deutschlands bezeichnete Raiffeisenbank ansässig ist, lag es nah, dass der frühere Geschäftsführer Fritz Vogt – er leitete die Bank 40 Jahre lang – über das Bankenwesen referierte. Er appellierte an die Menschlichkeit innerhalb des Wirtschafts- und Bankensystems und riet den Senioren, der Technik mit Skepsis zu begegnen.Gerhard Braun dankt dem Ex-Banker Fritz Vogt für seinen Vortrag.

Info:

Feuerwehrleute müssen bei den Freiwilligen Feuerwehren mit dem  65. Geburtstag den aktiven Einsatzdienst beenden. Trotzdem können die Feuerwehrsenioren ihr Wissen und ihre Schaffenskraft weiterhin einbringen. So können sie die Aktiven bei der Gerätewartung oder der Pressearbeit unterstützen und in den Jugendfeuerwehren können sie sich bei der Ausbildung des Nachwuchses einsetzen. Im Landkreis Schwäbisch Hall gibt es derzeit über 570 Feuerwehrsenioren.

 

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