Im Museum sind neben der ältesten Ganzstahldrehleiter in Baden-Württemberg, der Magirus KL 24 von 1933, weitere Spritzen, Leitern und Feuerwehrgerätschaften, welche bis aus dem 14. Jahrhundert datieren, zu sehen. Außerdem hat das Museum Europas größte internationale Sammlung historischer Feuerwehrhelme mit über 600 Exemplaren. Tausende Stunden Handarbeit stecken in der Modellfahrzeugsammlung des Kirchbergers Frieder App. Er hat alle Feuerwehrfahrzeuge des Landkreises Schwäbisch Hall seit 1925 in Miniaturausführung nachgebaut! Der Grundstein für das Museum wurde bereits in den 1970-er Jahren durch eine private Sammlung von Walter Seyboth gelegt, welche nach einer Stiftung im Jahre 1995 in der Gründung des Feuerwehrmuseums mündete. Das Haller Feuerwehrmuseum befindet sich mit der Hauptstelle mit rund 6 000 Ausstellungsstücken in der ehemaligen Baumwollspinnerei am Rande der Innenstadt von Schwäbisch Hall mit   1 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Eine Außenstelle des Museums befindet sich im Freilandmuseum Wackershofen. Dort steht in dem typisch hohenlohischen Museumsdorf eine alte Holzlagerhalle, in der die Entwicklung der Feuerwehren im ländlichen Raum dargestellt wird.

Das Museum im Rippberg 3 hat wieder geöffnet an den Sonntagen 2. Juni und 16. Juni. Jeweils von 11 Uhr bis 16 Uhr. Hier geht es zur Homepage des Museums.

Nicht nur die Post- und Zeitungszusteller oder der Paketdienst freuen sich, wenn die Hausnummer gut erkennbar ist. Gerade auch Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst sind bei jedem Notfall auf deutlich sichtbar angebrachte Hausnummern angewiesen, um den Einsatzort schnellstmöglich zu finden. Schlecht erkennbare Hausnummerierungen können im Notfall wertvolle Zeit kosten. Bei Noteinsätzen können einige Minuten Suche nach dem richtigen Haus schwerwiegende Folgen haben. Gut sichtbar angebrachte Hausnummern können daher Leben retten. Besonders in kleinen Ortschaften, in denen es keine Straßennamen gibt, ist es für die Rettungsorganisationen wichtig, das richtige Haus schnell zu finden. Dies ist nur möglich, wenn die Hausnummer gut sichtbar ist. Nach dem Bundesbaugesetz ist jeder Eigentümer sogar verpflichtet, sein Grundstück mit der von der Gemeinde festgesetzten Nummer zu versehen. Die Hausnummern müssen dabei von der Straße aus, in die das Haus einnummeriert ist, gut lesbar sein.

Alfred Fetzer vom Kreisfeuerwehrverband empfiehlt daher: „Bringen Sie die Hausnummern gut lesbar und in einer Höhe von nicht mehr als drei Metern an.“

 

In Zusammenarbeit mit dem Haller Tagblatt, dem Hohenloher Tagblatt und der Gaildorfer Rundschau ist das Jahresmagazin des Kreisfeuerwehrverbandes Schwäbisch Hall e.V. erschienen. Mit einer Auflage von rund 38.000 Stück erreichen die Feuerwehren des Landkreises damit viele Bürgerinnen und Bürger, die sich im neuen Magazin Brandaktuell über die Aktivitäten der Feuerwehren informieren können.
Neben Berichten über Frauen in der Feuerwehr und der gelungenen Integration eines Iraners berichten die 30 Feuerwehren über Übungen, Einsätze, neue Gerätehäuser und Fahrzeuge. Die Hefte sind bei den Feuerwehren oder den Rathäusern erhältlich. Online geht es hier zum neuen Heft.

Zum jährlichen Kommandantenfrühstück hatte Verbandsvorsitzender Alfred Fetzer am Sonntag, dem 3. März 2019, nach Ilshofen eingeladen. In lockerer Atmosphäre konnten sich die Feuerwehrkommandanten und ihre Stellvertreter beim Weißwurstfrühstück austauschen. Mit interessanten Informationen über den Umgang mit der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung, die seit Mai 2018 gilt, wartete der stellvertretende Vorsitzende Werner Vogel auf. Auch der Erste Landesbeamte, Michael Knaus, war nach Ilshofen gekommen. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren und dem Verband: "Wir ziehen gemeinsam an einem Strang - und auch in die richtige Richtung." Er sprach auch die erfolgreiche Jugendarbeit bei den Feuerwehren an und dass es bei der Frauenquote noch Potential nach oben gebe. Weitere Themen des Vormittags waren die im März erscheinende Feuerwehrzeitung, Lehrgänge auf Kreisebene, das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr und der Umgang mit Reisigverbrennungen.

 

Die Nummer 112 steht in ganz Europa und in vielen weiteren Staaten für den Notruf. Egal, ob aus dem Festnetz oder vom mobilen Netz, der Notruf unter dieser Nummer ist kostenlos. Am 11. Februar ist überall in Europa der „112-Tag“. 

Anrufer, die die Nummer 112 wählen werden an die nächste Rettungsleitstelle verbunden, um die Feuerwehr oder einen Krankenwagen zu rufen. Vor mehr als 25 Jahren wurde diese Nummer als europaweite Notrufnummer von den Mitgliedern der Europäischen Union beschlossen. Zahlreiche nationale Notrufnummern wurden damals durch diese kurze einprägsame Notrufnummer ersetzt. Ziel war es, die einheitliche, europaweit gültige Notrufnummer 112 in der Bevölkerung bekannt zu machen. 

„Egal, ob es brennt und die Feuerwehr gebraucht wird, oder ob bei einem Unfall der Rettungsdienst vor Ort kommen muss: die 112 ist immer richtig“, bestätigt

Kamerad Jochen Bolze erlitt am Sonntag, dem 13. Januar 2019, nach der erfolgreichen Rettung eines schwer verletzten Autofahrers durch die Feuerwehr Crailsheim auf der Autobahn A 6 einen medizinischen Notfall. Trotz sofortiger Versorgung durch seine Feuerwehrkameraden und den Notarzt verstarb der 53-Jährige im Krankenhaus.

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung fand am Mittwoch, dem 23. Januar 2019 auf dem Hauptfriedhof in Crailsheim statt.

 

Aus den Händen des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Innenministers Thomas Strobl erhielt Joachim Hägele aus Kreßberg das Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen 2018 verliehen. Mit dem Ehrenzeichen werden Mitbürger ausgezeichnet, die sich um den Bevölkerungsschutz in Baden-Württemberg verdient gemacht haben und für die es selbstverständlich ist, sich für andere Menschen einzusetzen - und dies über viele Jahre in ganz besonders nachhaltiger Art und Weise.

Foto: Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg

An den drei Messetagen Anfang November 2018 hatten sich auch die Feuerwehren am Gemeinschaftsstand des Landratsamts präsentiert. Von den anwesenden Feuerwehrleuten konnten viele Fragen rund um das Thema Feuerwehr und Sicherheit im Haushalt beantwortet werden. Interessierten Berufsstartern wurden Fragen zum Werdegang bei der Berufsfeuerwehr beantwortet – auch wenn es im Landkreis Schwäbisch Hall gar keine Berufsfeuerwehr gibt, wie von manchem Messebesucher staunend festgestellt wurde.

Führungen im Haller Feuerwehr-Museum oder einen Rauchmelder konnten die Messebesucher am Glücksrad erspielen. Weitere 25 Rauchmelder verloste der Kreisfeuerwehrverband beim Preisausschreiben. Bürgermeister Daniel Bullinger aus Oberrot zog kürzlich aus den richtig ausgefüllten Teilnahmekarten die 25 glücklichen Gewinner, die die Rauchmelder bereits erhalten haben.

Dass es eine Verbindung der Themen „Feuerwehreinsätze in Biogasanlagen“ und „Einsatzhygiene“ gibt, haben die Führungskräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis Schwäbisch Hall bei einer Fortbildung des Kreisfeuerwehrverbands erfahren.

„In Deutschland gibt es rund 9.000 Biogasanlagen, bei denen es jährlich zirka 400 Einsätze der Feuerwehren gibt“, so führte Anton Baumann, Sachverständiger für Biogasanlagensicherheit und Fachberater Biogas im Landkreis Ravensburg, in das erste Thema ein. In seinem praxisorientierten Vortrag zeigte er die Risiken auf, die von Biogasanlagen ausgehen. Darunter fallen neben Bränden und Verpuffungen, der Austritt von Gärungsgasen und Gasen in Gruben aber auch Havarien von Silos, die er als „Gülle-Tsunami“ bezeichnete. Schnell kann aus einem Brandeinsatz auch ein Umwelteinsatz werden, wenn beispielsweise nach dem Abschmelzen der Kunststoffrohre Gülle austritt. Auch deshalb empfiehlt er, nach der „GAMS“-Regel zu handeln. Hilfreich sind im Einsatzfall eine gute Ortskenntnis, ein aktueller Feuerwehreinsatzplan (!), die ausreichende Wasserversorgung und ein Fachberater für Biogas. Eine Liste mit Güllepumpfässern vorzuhalten empfiehlt der Fachmann ebenso: „Wenn die Umgebung mit Gülle überflutet ist, müssen die Landwirte und Unternehmen schnell da sein, um größeren Schaden zu verhindern.“ Da es bei Einsätzen an Biogasanlagen nicht heißt „Feuer aus“, sondern „Notfackel brennt“, beendete Baumann seinen umfassenden Vortrag mit diesen Worten.

„Man nimmt was mit, nicht nur von Einsätzen an Biogasanlagen“, erklärte Marco Pfeuffer von der BF Mannheim bei seiner lehrreichen Präsentation über die Hygiene bei und nach Feuerwehreinsätzen.

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Sa, 15.06.2019 00:00 Uhr
Feuerwehrsenioren - Kreistreffen
So, 16.06.2019 00:00 Uhr
KFV - Mitgliederversammlung Kreisfeuerwehrverband SHA
Sa, 06.07.2019 00:00 Uhr
KJF - Leistungsmarsch Kindergruppen
Mi, 17.07.2019 19:30 Uhr
KFV - Ausschuss-Sitzung
Fr, 19.07.2019 00:00 Uhr
KJF - Kreiszeltlager
Fr, 19.07.2019 00:00 Uhr
Leistungsabzeichen-Abnahme in Bühlertann
Sa, 20.07.2019 00:00 Uhr
KJF - Kreiszeltlager
Sa, 20.07.2019 00:00 Uhr
Leistungsabzeichen-Abnahme in Bühlertann
So, 21.07.2019 00:00 Uhr
KJF - Kreiszeltlager

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26. Mai 2019

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