Am 24. März 1973 wurden in der Ilshofener Stadthalle der Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall e.V. und die Kreisjugendfeuerwehr gegründet. Auf den Tag genau, am 24. März 2013, feierten beide ihr 40jähriges Bestehen. In den vergangenen vier Jahrzehnten haben die Feuerwehren und die Jugendfeuerwehren im Landkreis viel erlebt und bewegt.

Standarte


Der Kreisfeuerwehrverband versteht sich als Bindeglied zwischen den 30 Freiwilligen Feuerwehren untereinander aber auch zur Feuerwehraufsicht, zur kommunalen Verwaltung und zum Landesfeuerwehrverband. Neben den Freiwilligen Wehren gehört eine Werkfeuerwehr zu den Mitgliedern. Auch die Kreisjugendfeuerwehr, die Altersabteilungen und die zwei musiktreibenden Züge aus Wallhausen und Ilshofen gehören dem Verband an.

Als eine der ersten Organisationen im Landkreis entschlossen sich die Feuerwehren nach der zum 1. Januar 1973 in Kraft getretenen Gemeinde- und Kreisreform, die damals selbstständigen Kreisfeuerwehrverbände Crailsheim, Schwäbisch Hall und die Wehren des Limpurger Landes zu einem Verband zusammenzuschließen. Die vorbereitenden Gespräche fanden bereits im Jahr zuvor statt.

Unter dem Vorsitzenden Otto Stimpfig aus Crailsheim, der bereits dem Crailsheimer Verband vorstand, und der den neuen Verband bis 1980 prägte, bildeten die Feuerwehren von Anfang an eine Klammer in dem neuen, noch fremden Landkreisgebilde.

1980 übernahm Karl Dürrich aus Gaildorf die Leitung des Verbands und so wechselte der Chefposten vom Osten des Landkreises in den Westen. Unter seiner Ägide wurde 1987 zum 15jährigen Bestehen des Verbands das Buch „Die Feuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall“ zusammengestellt, in dem umfassend über jede Feuerwehr berichtet wurde. Gleich nach der Wiedervereinigung, nämlich am 5. Oktober 1990 gab es dann erste Kontakte mit dem Delitzscher Feuerwehrverband. Die Freundschaften, die damals entstanden sind, halten bis heute an.  Dürrich gab 1991 das Steuer an Dieter Jörg aus Kreßberg ab, der dieses ein Jahr später an Werner Groß aus Crailsheim weiterreichte. Groß verstand es immer wieder, die Sorgen und Nöte der Feuerwehren auch gegenüber der Landes- und Bundespolitik darzustellen. Während seiner Amtszeit wurde die seither jährlich erscheinende Zeitschrift „Ihre Feuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall“ ins Leben gerufen. Außerdem gründete der Kreisfeuerwehrverband im März 1992 die Kameradschaftshilfe:  Einen Selbsthilfeverein der Feuerwehren im Landkreis, der schnell und unbürokratisch finanzielle Hilfe leistet, wenn eine Feuerwehrfrau oder ein Feuerwehrmann im Einsatz ums Leben kommt.

Nach 18 Jahren als Vorsitzender stellte Werner Groß das Amt im Jahr 2010 zur Verfügung und Waldemar Kurr aus Mainhardt wurde in Jagstheim zu seinem Nachfolger gewählt. Aus gesundheitlichen Gründen legte er das Amt 2011 nieder und sein Stellvertreter Alfred Fetzer aus Rot am See trägt seither die Verantwortung als Vorsitzender. Seine Stellvertreter sind Werner Vogel aus Crailsheim und Alexander Klenk aus Oberrot. „Schon an der Verteilung der Ämter im ganzen Landkreis sieht man auch heute, dass der Kreisfeuerwehrverband eine starke Verbindung im Landkreis ist“, stellt Alfred Fetzer fest.  

Nach außen tritt der Kreisfeuerwehrverband alle drei Jahre in Erscheinung. Dann nämlich, wenn die Bevölkerung zum Kreisfeuerwehrtag eingeladen wird. Trotzdem gibt es im Hintergrund immer einiges zu tun. Die meiste Arbeit trägt der Vorsitzende, ihn unterstützen zwei Stellvertreter und der Ausschuss, in dem jeweils zwei Feuerwehren von einem Feuerwehrangehörigen vertreten werden. Auch die Bürgermeister entsenden einen Vertreter. Derzeit ist dies Markus Bock aus Sulzbach-Laufen.

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