Mit über 400 teilnehmenden Jugendlichen und Betreuern gehört das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall zu einem der größten Jugendzeltlager im Landkreis. 

In traumhafter Lage am Strochenweiher in Fichtenau-Lautenbach erlebten die Jungs und Mädels aus fast allen Jugendfeuerwehren des Landkreises ein spannendes und spaßiges Wochenende. Das Programm bot einiges: Von der Lagerolympiade, einem Volleyballturnier, einem Abend mit alkoholfreien Cocktails an der eigens errichteten Beachbar, bis zum Planschen im beheizten Pool und dem legendären „Lautenbacher-Treideln“ im See. 

Für beste Stimmung sorgte darüber hinaus, dass vor allem Freundschaften über Gemeindegrenzen hinweg gepflegt und neue geschlossen werden konnten – das Miteinander unter den Jugendfeuerwehren steht beim Kreiszeltlager klar im Vordergrund. Aber auch die hervorragende Verpflegung des Sulzdorfer Küchenteams trug zur besonderen Zeltlagerstimmung bei. 

Fichtenaus Bürgermeisterin Anja Wagemann, Kreisbrandmeister Werner Vogel, Verbandsvorsitzender Alfred Fetzer sowie zahlreiche Kommandanten statteten den Jugendlichen an diesem Zeltlager-Wochenende einen Besuch ab. Zum feierlichen Abschluss des Zeltlagers konnte der Jugendfeuerwehr Wallhausen für ihre Spitzenleistung bei der Lagerolympiade gratuliert werden. „Wir waren sehr gerne in Fichtenau zu Gast“, trifft wohl am ehesten die Stimmung bei der Verabschiedung. Deshalb bedankt sich die Kreisjugendfeuerwehr ganz besonders herzlich bei der Jugendfeuerwehr Fichtenau für die gelungene Ausrichtung des Zeltlagers und die tolle Gastfreundschaft. 

        

 

Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Haas freut sich, dass die Arbeit in den Jugendfeuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall durch Herrn Landtagsabgeordneten Udo Stein finanziell gewürdigt wird. „Die Spende werden wir in ein Projekt investieren, das aktuell in allen Jugendfeuerwehren Baden-Württembergs läuft. Es geht dabei um die Werte, die innerhalb der Jugendfeuerwehr an die Kinder und Jugendlichen vermittelt und im Alltag mit Leben gefüllt werden. Kameradschaft, Respekt, Verantwortung, Toleranz – diese Werte verbinden alle Jugendfeuerwehren“, so der Kreisjugendfeuerwehrwart. Ziel des Projekts ist es, sich der in den Jugendfeuerwehren gelebten Werte bewusst zu werden und sie verstärkt nach außen zu tragen. „Ganz im Sinne des Beitrags der Jugendarbeit der Feuerwehren für unsere Gesellschaft“, resümiert Haas.

Bei der Delegiertenversammlung der 29 Jugendfeuerwehren wurde Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Haas (25) aus Satteldorf für die nächsten fünf Jahre wieder gewählt. Das einstimmige Votum der Versammlung zeugt für das große Vertrauen der Jugendfeuerwehren in den seit 2015 tätigen Haas. Zu seinem Stellvertreter wurde Marco Heigold aus Vellberg gewählt. Auch auf ihn entfielen alle abgegebenen Stimmen. Er übernimmt das Amt von Benjamin Pflüger aus Blaufelden.

Nachdem der Mitgliederstand der Jugendfeuerwehren bereits 2015 die 700er-Marke überschritt, konnte Thomas Haas für 2016 nochmals eine Steigerung von rund zehn Prozent vermelden. Haas macht die Kindergruppen neben den Jugendfeuerwehren als tragende zweite Säule bei der Nachwuchsgewinnung aus. Im vergangenen Jahr wurden drei Kinderfeuerwehren neu gegründet. Fast 780 Kinder und Jugendliche – ein Viertel davon sind Mädchen – werden im Landkreis von rund 260 Feuerwehrfrauen und -männern betreut. 22 ausgebildete Jungfeuerwehrleute wechselten in die Einsatzabteilungen. Für die Zukunft wünscht sich Haas, dass die Vorteile der übergemeindlichen Zusammenarbeit klarer aufgezeigt werden und dass ein Jugendforum etabliert wird, in dem die Jugendlichen eigene Ideen einbringen können. „Partizipation ist die Grundlage für langfristige Beteiligung – auch in der Jugendfeuerwehr“, fasst er dieses Ziel zusammen.

„Wir würden ohne den Feuerwehrnachwuchs ausbluten, da Quereinsteiger selten sind“, resümiert Obersontheims Bürgermeister Siegfried Trittner, der der Jugendarbeit in der Feuerwehr großen Respekt zolle. Immerhin, so Trittner weiter, würden junge Menschen die in der Jugendfeuerwehr tätig sind, zu Stützen der Gesellschaft. 

Der Erste Landesbeamte Michael Knaus würdigte angesichts der sommerlichen Temperaturen, die während der Versammlung noch herrschten,  die Delegierten: „Jeder von Ihnen

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Die Sonne sticht vom blauen Himmel, Wasser spritzt aus dem Strahlrohr und die in rund sechs Meter Entfernung auf einem Tisch aufgestellten Dosen fallen – vom Wasserstrahl getroffen – nacheinander ins Gras. Nachdem der Spielbacher Abteilungskommandant Timo Ströbel den in gelben Shirts angetretenen Gerabronner Kindern genau erklärt hatte, wie der Vollstrahl durch „Umlegen des Hebels nach hinten“ aus dem Strahlrohr kommt, konnte sich jedes Mädchen und jeder Junge im Spritzen üben und durch schnelles Abräumen der vier Dosen Punkte sammeln. „Dosenspritzen“ war aber nur eine von insgesamt zehn im Schrozberger Hauptort verteilten Stationen. Der Schrozberger Jugendwart Dennis Jackelsberger hatte sich diese Aufgaben zusammen mit seinem Betreuerteam ausgedacht und alle sieben Schrozberger Feuerwehrabteilungen waren an der Umsetzung beteiligt. „Es war uns wichtig, dass die kindgerechten Aufgaben immer im Team gelöst werden und alle zusammen viele Punkte erreichen“, so Jackelsberger. Die 95 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren und ihre 50 Betreuer kommen aus den neun Kinderfeuerwehren, die es im Landkreis bereits gibt. Sie nennen sich passenderweise „Löschschlümpfe“ oder sogar

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Die Jugendfeuerwehr Stimpfach feierte ihr 25-jähriges Bestehen mit der Ausrichtung des Leistungsmarsches der Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Landkreis und einer Jubiläumsfeier.

21 Gruppen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall und die Gastjugendfeuerwehr aus Jagstzell (Ostalbkreis) trafen sich in der Waldhalle und stellten sich einem knapp acht Kilometer langen Marsch durch die Gemeinde. Dabei bewältigten sie zehn Stationen, an welchen sie mit Geschicklichkeit, Teamarbeit, guten Ideen und viel Spaß unterschiedliche Aufgaben meisterten. Vom Parcourspuzzle, über ein Kistenrennen bis hin zum Flechten mit Feuerwehrschläuchen war alles dabei. Am Ende wurde die Jugendfeuerwehr aus Bühlerzell zum verdienten Sieger gekürt. 

Mit Martinshorn und Blaulicht verabschiedeten sich die Jugendfeuerwehren und machten sich auf den teilweise doch weiten Heimweg. 

Am Sonntag wurde dann in der Waldhalle das Jubiläum gefeiert. Bei Kaffee und Kuchen, sowie einer Spielstraße für Kinder und der Präsentation des neuen Fahrzeuges der Abteilung Weipertshofen verging so ein gemütlicher Nachmittag.

Stefanie May

Von der Jugendfeuerwehr zu Berufsfeuerwehr: Bei Bastian Richter wurde das Hobby zum Beruf. Der Morsteiner ist heute in Nürnberg beschäftigt.

Jährlich wechseln im Landkreis viele Jugendliche von den Jugendfeuerwehren zu den aktiven Einsatzabteilungen der freiwilligen Feuerwehren. So auch in der Feuerwehr Gerabronn. Das ehemalige Jugendfeuerwehrmitglied Bastian Richter aus Morstein entschied sich für einen anderen Weg: Als Einsatzleiter ist er heute bei der Berufsfeuerwehr Nürnberg beschäftigt.

„Ich empfinde die Jugendfeuerwehrzeit als sehr hilfreich, da ich auch heute noch ein ausgeprägtes Verständnis für die Feuerwehr-Grundlagen habe“, berichtet Richter. Dass er kein Einzelfall unter den Freiwilligen ist, die sich ihr Ehrenamt auch als Beruf vorstellen könnten, beweist Jugendfeuerwehrmitglied Daniel Ansorge aus Gerabronn.

Der Jugendliche ist begeistert von den vielfältigen Aktivitäten, die es bei der Jugendfeuerwehr gibt. Insbesondere der Berufsfeuerwehrtag ist für ihn „eines der Highlights des Jahres“.

Richter bedauert es, dass es in seiner Jugendfeuerwehrzeit keine Berufsfeuerwehrtage im Übungsplan gab. „Das hätte mir auch gefallen.“

Den größten Unterschied zwischen der Berufsfeuerwehr und der Jugendfeuerwehr stellt Richter so dar: „In der Jugendfeuerwehr darf und soll man auch gerne Fehler machen.“ Bei einem Einsatz sei das aber durchaus dramatisch.

Der Zusammenhalt und die Kameradschaft seien sehr gut, sagen die Feuerwehrleute. „Am interessantesten sind natürlich die Einsätze“, berichtet Einsatzleiter Richter. Für Daniel Ansorge ist das Besondere an der Feuerwehr, dass diese „oft die einzige Vereinigung im Ort ist, in dem man seinen Mitmenschen im Notfall Hilfe leisten kann“. Für Bastian Richter ist dies auch der Grund, warum es keine sinnvollere Tätigkeit gibt als den Dienst bei der Feuerwehr.

Die Jugendfeuerwehr Gerabronn besteht seit 1970. Seitdem wechselten viele Jugendliche von der Jugendwehr zu den Einsatzabteilungen der freiwilligen Feuerwehr.

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Brandschutztipps

  • Mal richtig einheizen...

    Feuer wird seit Urzeiten als Wärmequelle genutzt. Doch bis heute haben viele Menschen nicht gelernt sicher mit Feuer umzugehen.

    Deshalb nachfolgend ein paar Tipps zum Heizen:

    • Vermeiden
    ...

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