Nach wochenlanger Vorbereitung konnten sechs Jugendliche der Jugendfeuerwehr Schwäbisch Hall die Jugendflamme der „Stufe 2“ der Deutschen Jugendfeuerwehr erfolgreich ablegen.

 

Die Jugendflamme, die in drei Stufen gegliedert ist, ist ein Ausbildungsnachweis in Form eines Abzeichens für Jugendfeuerwehrmitglieder. Sie bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen in Form einer Leistungsabnahme unter Beweis zu stellen und dafür eine Auszeichnung zu erlangen.

 

Die Abnahme der Jugendflamme „Stufe 2“ in Schwäbisch Hall erfolgte durch Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Haas, während die Jugendlichen von ihren örtlichen Betreuern der Jugendfeuerwehr Schwäbisch Hall trainiert und vorbereitet wurden. Bei der Abnahme mussten die Jugendlichen sowohl Einzel- als auch Gruppenaufgaben absolvieren. Unter anderem mussten Gerätschaften des Löschfahrzeugs und deren Funktion erklärt werden. Bei einer der Gruppenaufgaben waren vor allem Teamfähigkeit und Schnelligkeit gefragt, denn es galt einen Wasserwerfer mit einer entsprechenden Wasserversorgung fehlerfrei und innerhalb kürzester Zeit aufzubauen. 

 

Weitere Informationen zur Jugendflamme findet ihr hier: http://www.jugendfeuerwehr.de/schwerpunkte/wettbewerbe/jugendflamme/

 

 

Am Samstag, dem 7. Oktober 2017 richtete die Jugendfeuerwehr Schwäbisch Hall das 42. Walter-Klenk-Pokalturnier der Kreisjugendfeuerwehr aus. Als Disziplin wählten die Ausrichter und Sieger des letzten Jahres Handball. 

Sieben Mannschaften traten in der Sporthalle des Gymnasiums bei St. Michael an, um den Pokal zu gewinnen. Nach den Vorrundenspielen am Vormittag traten die Jugendfeuerwehren aus Obersontheim und Bühlertann nach der Mittagspause zum Spiel um Platz Drei und Vier an. In einem spannenden Spiel konnte sich am Ende die Jugendfeuerwehr Bühlertann den dritten Platz sichern. 

Im anschließenden Finale schenkten sich die Mannschaften aus Bühlerzell und Schwäbisch Hall nichts. In einem packenden Spiel glichen sie sich aus. Nur wenige Sekunden vor dem Abpfiff gelang den Hallern der Ausgleich. 7:7 stand es also nach den regulären 14 Minuten Spielzeit. Und auch in den nachfolgenden fünf Minuten Verlängerung blieb es spannend.

Schnell brachten sich die Jugendlichen aus Hall mit einem Treffer in Führung, doch die Bühlerzeller wollten den Pokal unbedingt mit nachhause nehmen. So gelang es ihnen nach einigen Fehlversuchen wieder zum 8:8 auszugleichen. Beide Mannschaften verstanden es hervorragend die Angriffe des Gegners zu blocken, dennoch gelang es den Haller Jugendlichen wieder mit einem Treffer in Führung zu gehen und kurz vor Schluss diese Führung sogar noch zum 10:8 Endstand auszubauen.

Text und Bilder: Adrian F. Schäfer, FF Schwäbisch Hall

Die Teilnehmer am Walter-Klenk-Pokalturnier 2017.

Das Siegerteam aus Schwäbisch Hall.

Spannende Matches lieferten sich die Jugendfeuerwehren.

Mit über 400 teilnehmenden Jugendlichen und Betreuern gehört das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall zu einem der größten Jugendzeltlager im Landkreis. 

In traumhafter Lage am Strochenweiher in Fichtenau-Lautenbach erlebten die Jungs und Mädels aus fast allen Jugendfeuerwehren des Landkreises ein spannendes und spaßiges Wochenende. Das Programm bot einiges: Von der Lagerolympiade, einem Volleyballturnier, einem Abend mit alkoholfreien Cocktails an der eigens errichteten Beachbar, bis zum Planschen im beheizten Pool und dem legendären „Lautenbacher-Treideln“ im See. 

Für beste Stimmung sorgte darüber hinaus, dass vor allem Freundschaften über Gemeindegrenzen hinweg gepflegt und neue geschlossen werden konnten – das Miteinander unter den Jugendfeuerwehren steht beim Kreiszeltlager klar im Vordergrund. Aber auch die hervorragende Verpflegung des Sulzdorfer Küchenteams trug zur besonderen Zeltlagerstimmung bei. 

Fichtenaus Bürgermeisterin Anja Wagemann, Kreisbrandmeister Werner Vogel, Verbandsvorsitzender Alfred Fetzer sowie zahlreiche Kommandanten statteten den Jugendlichen an diesem Zeltlager-Wochenende einen Besuch ab. Zum feierlichen Abschluss des Zeltlagers konnte der Jugendfeuerwehr Wallhausen für ihre Spitzenleistung bei der Lagerolympiade gratuliert werden. „Wir waren sehr gerne in Fichtenau zu Gast“, trifft wohl am ehesten die Stimmung bei der Verabschiedung. Deshalb bedankt sich die Kreisjugendfeuerwehr ganz besonders herzlich bei der Jugendfeuerwehr Fichtenau für die gelungene Ausrichtung des Zeltlagers und die tolle Gastfreundschaft. 

        

 

Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Haas freut sich, dass die Arbeit in den Jugendfeuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall durch Herrn Landtagsabgeordneten Udo Stein finanziell gewürdigt wird. „Die Spende werden wir in ein Projekt investieren, das aktuell in allen Jugendfeuerwehren Baden-Württembergs läuft. Es geht dabei um die Werte, die innerhalb der Jugendfeuerwehr an die Kinder und Jugendlichen vermittelt und im Alltag mit Leben gefüllt werden. Kameradschaft, Respekt, Verantwortung, Toleranz – diese Werte verbinden alle Jugendfeuerwehren“, so der Kreisjugendfeuerwehrwart. Ziel des Projekts ist es, sich der in den Jugendfeuerwehren gelebten Werte bewusst zu werden und sie verstärkt nach außen zu tragen. „Ganz im Sinne des Beitrags der Jugendarbeit der Feuerwehren für unsere Gesellschaft“, resümiert Haas.

Bei der Delegiertenversammlung der 29 Jugendfeuerwehren wurde Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Haas (25) aus Satteldorf für die nächsten fünf Jahre wieder gewählt. Das einstimmige Votum der Versammlung zeugt für das große Vertrauen der Jugendfeuerwehren in den seit 2015 tätigen Haas. Zu seinem Stellvertreter wurde Marco Heigold aus Vellberg gewählt. Auch auf ihn entfielen alle abgegebenen Stimmen. Er übernimmt das Amt von Benjamin Pflüger aus Blaufelden.

Nachdem der Mitgliederstand der Jugendfeuerwehren bereits 2015 die 700er-Marke überschritt, konnte Thomas Haas für 2016 nochmals eine Steigerung von rund zehn Prozent vermelden. Haas macht die Kindergruppen neben den Jugendfeuerwehren als tragende zweite Säule bei der Nachwuchsgewinnung aus. Im vergangenen Jahr wurden drei Kinderfeuerwehren neu gegründet. Fast 780 Kinder und Jugendliche – ein Viertel davon sind Mädchen – werden im Landkreis von rund 260 Feuerwehrfrauen und -männern betreut. 22 ausgebildete Jungfeuerwehrleute wechselten in die Einsatzabteilungen. Für die Zukunft wünscht sich Haas, dass die Vorteile der übergemeindlichen Zusammenarbeit klarer aufgezeigt werden und dass ein Jugendforum etabliert wird, in dem die Jugendlichen eigene Ideen einbringen können. „Partizipation ist die Grundlage für langfristige Beteiligung – auch in der Jugendfeuerwehr“, fasst er dieses Ziel zusammen.

„Wir würden ohne den Feuerwehrnachwuchs ausbluten, da Quereinsteiger selten sind“, resümiert Obersontheims Bürgermeister Siegfried Trittner, der der Jugendarbeit in der Feuerwehr großen Respekt zolle. Immerhin, so Trittner weiter, würden junge Menschen die in der Jugendfeuerwehr tätig sind, zu Stützen der Gesellschaft. 

Der Erste Landesbeamte Michael Knaus würdigte angesichts der sommerlichen Temperaturen, die während der Versammlung noch herrschten,  die Delegierten: „Jeder von Ihnen

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Die Sonne sticht vom blauen Himmel, Wasser spritzt aus dem Strahlrohr und die in rund sechs Meter Entfernung auf einem Tisch aufgestellten Dosen fallen – vom Wasserstrahl getroffen – nacheinander ins Gras. Nachdem der Spielbacher Abteilungskommandant Timo Ströbel den in gelben Shirts angetretenen Gerabronner Kindern genau erklärt hatte, wie der Vollstrahl durch „Umlegen des Hebels nach hinten“ aus dem Strahlrohr kommt, konnte sich jedes Mädchen und jeder Junge im Spritzen üben und durch schnelles Abräumen der vier Dosen Punkte sammeln. „Dosenspritzen“ war aber nur eine von insgesamt zehn im Schrozberger Hauptort verteilten Stationen. Der Schrozberger Jugendwart Dennis Jackelsberger hatte sich diese Aufgaben zusammen mit seinem Betreuerteam ausgedacht und alle sieben Schrozberger Feuerwehrabteilungen waren an der Umsetzung beteiligt. „Es war uns wichtig, dass die kindgerechten Aufgaben immer im Team gelöst werden und alle zusammen viele Punkte erreichen“, so Jackelsberger. Die 95 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren und ihre 50 Betreuer kommen aus den neun Kinderfeuerwehren, die es im Landkreis bereits gibt. Sie nennen sich passenderweise „Löschschlümpfe“ oder sogar

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