Rauchmelder sind in Baden-Württemberg seit 2015 in Häusern und Wohnungen Pflicht. Viele Schlafräume sind jedoch noch nicht mit den kleinen Lebensrettern ausgerüstet. Am Freitag, dem 13. erinnern die Feuerwehren an die Installation der Rauchmelder.

„Ein Brand verändert alles“ ist nicht nur das Motto der Aktion „Rauchmelder Lebensretter“. Auch der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Schwäbisch Hall, Alfred Fetzer, weist damit auf die Gefahren eines Feuers in Wohnhäusern hin. Wenn es tagsüber brennt und das Feuer rechtzeitig erkannt wird, können die Bewohner noch flüchten und die Feuerwehr alarmieren. Der Schaden im Haus kann durch die Gebäudeversicherung oder eine Hausratversicherung bezahlt werden. Bricht jedoch nachts ein Feuer aus, während die Bewohner schlafen, genügen wenige Atemzüge des gefährlichen Brandrauchs und die Schlafenden werden zum Opfer des Rauchs.

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Die Gesamtstärke der 30 Gemeindefeuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall ist seit 2014 leicht zurückgegangen. In den 30 Gemeindefeuerwehren waren 2015 insgesamt 3002 Feuerwehrfrauen und -männer dienstbereit. In den 29 Jugendfeuerwehren engagieren sich aktuell 707 Jugendliche für den Feuerwehrdienst und damit rund 80 mehr als im Vorjahr. „Um die Alarmsicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten sind die Feuerwehren ständig auf der Suche nach Verstärkung. Über den Zuwachs in unseren Jugendfeuerwehren freuen wir uns deshalb ganz besonders“, so die beiden Kreisbrandmeister Jürgen Mors und Werner Vogel. „Die Feuerwehr ist kein `Hobby`, wer dazugehören möchte muss die Bereitschaft mitbringen zu jeder Tages- und Nachtzeit die eigenen Interessen zurückzustellen, wenn wir gebraucht werden.“

Die 3002 aktiven Mitglieder der Feuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall wurden im vergangenen Jahr zu 262 Bränden gerufen. 189 Mal rückte die Feuerwehr wegen

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Am 28. November 2015, also vor 100 Tagen, haben die integrierte Leitstelle in Schwäbisch Hall, die 30 freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall und die Werkfeuerwehr Bosch in Crailsheim die Alarmierung von der analogen Form auf die digitale Technik umgestellt.Erstmals in Baden-Württemberg wurden die Meldeempfänger der Feuerwehrleute teilweise mit einer Rückmeldefunktion ausgestattet. Das heißt, nach einer Alarmierung werden die Einsatzkräfte aufgefordert, sich mit „Ich komme“ oder „Ich komme nicht“ zu entscheiden. Der Einsatzleiter kann daraufhin im Gerätehaus feststellen, wie viele seiner Kameradinnen und Kameraden kommen werden, ob diese Kräfte ausreichen oder ob über die Leitstelle weitere Feuerwehren alarmiert werden müssen. Damit ist der Landkreis in Baden-Württemberg Vorreiter auf diesem Gebiet. „Ein zeitgemäßes Alarmierungssystem und Kommunikationsnetz ist nicht nur eine Investition in die Sicherheit der Bevölkerung, sondern auch in die Sicherheit der Einsatzkräfte der Rettungsorganisationen und der Feuerwehren“, so Landrat Gerhard Bauer. 

Nach einer rund zweijährigen Vorbereitungszeit, innerhalb der die Standorte für neue Antennen festgelegt, die Abdeckung und Reichweiten der Funksignale gemessen wurden, die technische Umstellung  erfolgte und erste Erfahrungen mit der neuen Alarmierungstechnik gemacht werden konnten, zogen die verantwortlichen Kreisbrandmeister Jürgen Mors und Werner Vogel jetzt ein erstes Resümee. „Die Umstellung im November des vergangenen Jahres hat bei allen Feuerwehren gut geklappt“, freut sich Jürgen Mors. Die Ausgabe der zirka 3000 neuen Meldeempfänger haben die Feuerwehren selbst organisiert. Da jeder Meldeempfänger für dessen Inhaber individuell programmiert wurde, musste die persönliche Zuordnung gewährleistet werden. Bereits am Nachmittag des Umstellungstages wurden Feuerwehrleute zu Einsätzen alarmiert. Das habe auf Anhieb reibungslos funktioniert. Die Alarmierung über die Sirenen wurde gleichzeitig eingestellt. „Das heißt“, so Werner Vogel, „dass jetzt alle Feuerwehrleute den Meldeempfänger ständig dabei haben, auch die, die bisher kein Alarmierungsgerät hatten.“

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Zum Zuständigkeitsbereich der Stabsstelle Brand- und Katastrophenschutz im Landratsamt Schwäbisch Hall gehören unter anderem auch das Feuerwehrwesen und der vorbeugende Brandschutz. Die Aufgaben teilen sich, neben den beiden Kreisbrandmeistern Jürgen Mors und Werner Vogel, künftig Sybille Riedl und Ronny Olbert. Beide stellten sich am 28. Februar 2016 den Feuerwehrkommandanten beim gemeinsamen Arbeitsfrühstück vor.

 

Sybille Riedl arbeitet seit dem 5. August 2015 zu 100 % in der Stabsstelle und ist seit Januar 2016 für alles rund um die Organisation der zirka 20 jährlich stattfindenden Lehrgänge und die Ausbildung der Feuerwehrleute zuständig. Die seitherige Unterscheidung nach den Aufsichtsbezirken Ost und West entfällt damit und Frau Riedl übernimmt die Koordination für den gesamten Landkreis.

Der 31-jährige Ronny Olbert ist seit dem 1. November 2015 in der Stabsstelle unter anderem für die Katastrophenschutzpläne und die Ausstattung des Katastrophenschutzes verantwortlich. Bereits mit zehn Jahren trat er der Jugendfeuerwehr bei und ist seither aktiver Feuerwehrmann. In seiner bisherigen Tätigkeit war er für Arbeitssicherheit und Brandschutz zuständig. Im April 2016 wird er seine zweijährige Ausbildung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst beginnen.

Immer wieder kommt es zu Bränden von Häusern, Scheunen oder Ställen, auf deren Dächer Fotovoltaik-Anlagen aufgebaut sind. So auch beim Brand eines Putenstalls und eines Strohlagers in Rot am See-Buch Ende Januar. In diesem Zusammenhang hat Kreisbrandmeister Werner Vogel Antworten auf die folgenden Fragen gegeben.

Frage: Welche konkreten Gefahren gehen für Feuerwehrleute im Brandfall aus, wenn Fotovoltaik-Anlagen auf einem Dach montiert sind (Hausdach, Stall- oder Scheunendach)?

Antwort:

Grundsätzlich ist für die Feuerwehrleute der Eigenschutz wichtig. Beim Brand von Gebäuden, auf denen Fotovoltaik-Anlagen installiert sind, müssen die Einsatzkräfte wissen, dass die Fotovoltaik-Module immer Strom erzeugen können. Versuche haben ergeben, dass auch ein Abdecken der Platten hier nicht unbedingt Abhilfe schafft. Durch die Reihenschaltung der Module kann eine Gleichspannung von bis zu 900 Volt entstehen. Aufgrund der Hitzeeinwirkung können die Verglasung der Module bersten und die Splitter umherfliegen. Außerdem besteht die Gefahr, dass die gesamte Anlage oder Teile davon vom Dach herab rutschen oder mit dem Dach einbrechen.

Frage: Wie gehen die Feuerwehren mit diesen Gefahren um/Was müssen sie beachten?

Antwort:

Weil die Fotovoltaik-Module auf den Dächern montiert sind, kann ein Feuer von oben, beispielsweise mit einem Löschangriff über eine Drehleiter, nicht mehr so gut gelöscht werden. Da bei einem Dach, das einzustürzen droht, immer damit zu rechnen ist, dass es auch nach außen stürzt, ist in jedem Fall ein Sicherheitsabstand einzuhalten. Ebenso müssen von elektrischen Leitungen Mindestabstände beim Löschen eingehalten werden.

Frage: Sind Ihnen in Ihrem Zuständigkeitsbereich Fälle bekannt, bei denen Feuerwehrfrauen oder -männer durch von einem Brand betroffene Fotovoltaik-Anlagen verletzt wurden?

Antwort: 

Obwohl es immer wieder zu Bränden von Gebäuden kommt, auf denen Fotovoltaik-Anlagen installiert sind, ist mir kein Fall bekannt, bei dem Einsatzkräfte verletzt wurden.

 

Rot am See-Buch: Auch die Nachlöscharbeiten erfolgen aus sicherer Entfernung. Auf dem Dach sind die Fotovoltaik-Platten größtenteils noch unbeschädigt.

Die Feuerwehren und der Rettungsdienst im Landkreis Schwäbisch Hall werden nicht mehr analog sondern digital alarmiert. Die neuen Funkmeldeempfänger, mit denen die Alarme empfangen werden, wurden bereits ausgegeben. Auch die Technik in der Leitstelle in Schwäbisch Hall wurde umgestellt. Weitere Informationen entnehmen Sie gerne dem Artikel in der Südwestpresse vom 23. Dezember 2015.


Die Jubiläumsausgabe der Zeitschrift „Ihre Feuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall“ ist erschienen. Bereits zum 20. Mal berichten die Feuerwehren im Landkreis über Einsätze, Übungen und andere Aktivitäten im Magazin. Mit einem neuen Konzept hat das Team des Kreisfeuerwehrverbandes Schwäbisch Hall e.V. eine noch lesenswertere Broschüre mit rund 45 Seiten Text- und Bildmaterial erstellt. So gibt es neben Einsatzberichten, Reportagen und Technikneuigkeiten auch einen eigenen Jugendfeuerwehrbereich.

Die Zeitschrift finden Sie (bald) im ganzen Landkreis in Bäckereien, Metzgereien, in Arztpraxen, Banken, Tankstellen, Läden und an vielen weiteren öffentlichen Orten.

Außerdem bietet der Kreisfeuerwehrverband einen Download der Zeitschrift an:
Ihre Feuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall (13,4 MB)

Mit freundlicher Genehmigung des Neckar-Verlages (www.neckar-verlag.de) veröffentlichen wir die Vorstellung von Kreisbrandmeister Werner Vogel aus Crailsheim, die in der November-Ausgabe der Brandhilfe abgedruckt war. Er ist seit diesem Jahr als Vertreter der Kreisbrandmeister im Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg Mitglied im Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes.

Kurz nach 23 Uhr, irgendwo im Landkreis Schwäbisch Hall. Der kaufmännische Angestellte Ferdinand Fertig liegt nach einem anstrengenden Arbeitstag seit wenigen Minuten im Bett und ist gerade beim Einschlafen. Plötzlich hört er von draußen einen lauten, störenden Klang: Das Martinshorn eines Einsatzfahrzeuges oder eines Polizeiwagens. Kurz darauf hupt es noch zwei Mal für längere Zeit, bis die nachfolgenden Einsatzfahrzeuge an seinem Haus vorbeigefahren sind. „Müssen die jetzt noch solch einen Krach machen, wo doch jetzt Nachtruhe angesagt ist“, fragt sich Fertig während er sich ärgert, dass er am nächsten Morgen früh raus muss und immer noch nicht schlafen kann.

Einige Minuten vorher eine ähnliche Situation bei Karola Helfer, Zahnarzthelferin und Feuerwehrfrau bei der Freiwilligen Feuerwehr. Sie liegt ebenfalls bereits im Bett und hat schon geschlafen, als sie unsanft aus ihren Träumen gerissen wird. Ihr Funkmeldeempfänger auf dem Nachttisch fängt an zu piepsen. Ohne, dass sie weiß, was in den nächsten Minuten auf sie zukommt, springt sie aus dem Bett, zieht sich schnell an und verlässt das Haus. Kurze Zeit später trifft sie mit ihrem Auto am Feuerwehrhaus ein. Dort erfährt sie, dass die Leitstelle einen Verkehrsunfall gemeldet hat. Eine Person sei eingeklemmt. Zusammen mit den Kameraden fährt sie im Feuerwehrfahrzeug zur Unfallstelle. Es rücken drei Fahrzeuge aus, da dies bei ihrer Feuerwehr bei Unfalleinsätzen so vorgesehen ist. Die Fahrer wissen, dass sie auf dem Weg zur Einsatzstelle freie Fahrt haben. Sie wissen aber auch, dass sie den anderen Verkehrsteilnehmern ihr Sonderrecht anzeigen müssen. Aus diesem Grund fahren alle Fahrzeuge mit Blaulicht und Einsatzhorn. Immerhin ist Menschenleben in Gefahr,  es soll schnell gehen.

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Auf Einladung von Landrat Gerhard Bauer kamen am 16. Oktober 2015 rund 200 Helferinnen und Helfer, die bei der Bekämpfung der Jagstverschmutzung nach dem Brand der Lobenhausener Mühle geholfen hatten, in der Großsporthalle in Ilshofen zusammen. Der Landrat dankte allen Beteiligten für deren Mithilfe und spendierte ein Essen. Das SWR-Fernsehen berichtete live über das Ereignis. In der Internet-Mediathek des SWR kann der Beitrag angeschaut werden. 

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KJF - Seminar "Kindergruppen"
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LJF - Ausschuss-Sitzung
So, 05.06.2016 00:00 Uhr
KFV Delitzsch - 25 Jahre Partnerschaft mit KFV SHA
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Altersabteilungen - Seniorentreffen
So, 12.06.2016 09:30 Uhr
KFV - Verbandsversammlung
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Abnahme Feuerwehr-Leistungsabzeichen
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Abnahme Feuerwehr-Leistungsabzeichen
Fr, 15.07.2016 00:00 Uhr
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Sa, 16.07.2016 00:00 Uhr
KJF - Kreiszeltlager
So, 17.07.2016 00:00 Uhr
KJF - Kreiszeltlager

Brandschutztipps

  • Vorsicht, Spannung inklusive!

    Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg möchte hiermit Hausfrauen, Heim- und Handwerker gleichermaßen ansprechen. Bitte merken Sie sich: Elektrizität ist einer der häufigsten

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LFV-BW