Die drei Tages-Zeitungen im Landkreis haben für 2018 einen Wandkalender mit Feuerwehrmännern aufgelegt. "HEISS DRAUF - mit unseren Feuerwehrmännern durchs Jahr" ist der Titel des Kalenders. Von jedem verkauften Kalender  geht 1 Euro als Spende an die Jugendfeuerwehren im Landkreis. Die Kalender gibt es in Schwäbisch Hall beim Haller Tagblatt, in Crailsheim beim Hohenloher Tagblatt und in Gaildorf bei der Rundschau oder im Internet.

Ein ganzes Team vom Filmclub Hohenlohe begleitete das Erlebnis Feuerwehr am Sonntag, dem 21. Mai 2017 und hat das Großevent in einem Video zusammengefasst. Das Resultat der Filmer von Filmclub und Feuerwehr kann jetzt auf YouTube angeschaut werden. Wir bedanken uns ganz herzlich beim Filmclub Hohenlohe, insbesondere bei Uwe Vollrath für den tollen Video-Rückblick, der die Arbeit der freiwilligen Feuerwehren herausragend darstellt und dafür sorgt, dass das Erlebnis Feuerwehr in guter Erinnerung bleibt.

Durch Klicken des folgenden Bildes gelangen Sie zum Video.

Wenn sie  zusammenkommen, ist fast immer jemand in Not; da ist keine Zeit, zu reden und sich auszutauschen. Deshalb, aber auch um gemeinsam mit den ganz schlimmen, den traumatischen Erlebnissen umzugehen, wird im nördlichen Altkreis Crailsheim einmal im Jahr zu einem ökumenischen Notfallseelsorge-Gottesdienst eingeladen.

Die schöne, alte Lorenzkirche in Schmalfelden mit ihrem romanischen Chorturm war ein idealer Rahmen für dieses Treffen all derjenigen, die sich  in der  Notfallseelsorge  einsetzen. Nicht nur in den Kirchenbänken saßen die Helferinnen und Helfer, auch im Posaunenchor waren Rettungskräfte und Angehörige der Feuerwehr vertreten. Wie allgegenwärtig die Möglichkeit ist, alarmiert zu werden, zeigte die Gerabronner Wehr, die sich kurz nach Beginn der Veranstaltung schon wieder verabschieden musste.

Dass sich die Helfer segnen lassen für den Dienst den sie tun, dass diejenigen, die sich in den Dienst der Menschen stellen, Kraft, Gelassenheit und Vertrauen auf Gott finden,  fand  Dekan Siegfried Jahn wichtig, ebenso, einen Platz zu finden für Ohnmacht und Tränen.  Die Helfer selbst sprachen über ihre Erfahrungen, über die „Bilder, die sich einbrennen“.

Wenn Helfer Hilfe brauchen

Für die Polizei erinnerte  Thomas Heiner, Chef des Crailsheimer Reviers, an die „erschreckende Gewalt“ und an die Respektlosigkeit, mit der Polizeibeamten zunehmend begegnet werde: „In jedem behelmten Einsatzanzug steckt ein Mensch.“  Mehr und mehr „Prügelknabe der Nation“ zu sein, bespuckt zu werden und beschimpft, belaste, vor allem weil die Polizei   als Freund und Helfer antrete. Es sei ja auch ein schönes Gefühl, wenn zum Beispiel ein Unfallflüchtiger ermittelt werde und ein Geschädigter nicht auf dem Schaden sitzen bleibe. Wenn ein Vermisster gefunden werde, wenn Menschen vor Schaden bewahrt würden. Heiner ging auch auf Helfer ein, die selbst hilfsbedürftig würden, wenn sie etwa mit Schwerstverletzten oder Sterbenden zu tun hätten  und hohe Professionalität gefordert sei. Bei der Polizei helfe auch die „interne Koordinationsstelle Mitarbeiterberatung“.

Schrozbergs Stadtbrandmeister Marc Möbus erinnerte an den Autounfall zwischen Rot am See und Wallhausen kurz vor Weihnachten, die Kollision mit der Regionalbahn bei Kälberbach, an den brennenden Schweinestall in Blaufelden und den Wohnhausbrand jüngst in Kirchberg – generell an Einsätze, die höchste Leistung abverlangten.

Heike Höflinger sprach für die Rettungsdienstler, die sich mit Handschuhen vor Schmutz und Ansteckung schützten.

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Während eines Feuerwehreinsatzes auf der Autobahn 2 in Brandenburg sind am 5. September 2017 zwei ehrenamtlich tätige Feuerwehrmänner ums Leben gekommen. Beide wurden unter einem umgekippten  Feuerwehrfahrzeug begraben, das von einem Lastwagen gerammt worden war. Auch in unserem Landkreis sind die Feuerwehren von diesem Ereignis sehr betroffen, erklärt Alfred Fetzer vom Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall. „Wir sind mit unseren Gedanken bei den Hinterbliebenen. Die 23 und 38 Jahre alten Kameraden waren beide Familienväter“, so Fetzer. Zwar müsse bei Feuerwehreinsätzen, ob auf der Autobahn oder bei einem Brand, immer mit Gefahren gerechnet werden, Unfälle gehörten jedoch nicht zur Tagesordnung. Leider kam es aber auch in der Vergangenheit schon zu Todesfällen. Beispielsweise beim Hochwassereinsatz Ende Mai 2016 in Schwäbisch Gmünd, bei dem ein Feuerwehrmann beim Versuch einen Hilflosen zu retten, ertrank.

Damit wenigstens die finanziellen Folgen für die Angehörigen etwas abgemildert werden, hat der Kreisfeuerwehrverband bereits vor 25 Jahren den Verein „Kameradschaftshilfe“ gegründet. Mit einer solidarischen Umlage unter allen Feuerwehrleuten wurde im Jahr 1992 ein Grundkapital geschaffen, aus dem der Kreisfeuerwehrverband schnell und unkompliziert für die Angehörigen von im Einsatz verstorbenen Feuerwehrleuten einen Geldbetrag entnehmen kann. Dieses Kapital hat sich seither durch Zinsen und Spenden erhöht. Alfred Fetzer: „Seit der Gründung unserer Kameradschaftshilfe mussten wir zum Glück

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Überrascht wurde der Vorsitzende Alfred Fetzer von seinem Stellvertreter Werner Vogel. Er wurde nämlich mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Vogel dankte Fetzer damit nicht nur für dessen umfangreiche Arbeit bei der Vorbereitung und Durchführung des „Erlebnis Feuerwehr“, sondern auch für seine innovativen Ideen, die er seit seinem Amtseintritt im Jahr 2011 in den Verband einbringt, und die Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit der Feuerwehren im Landkreis. 

Bei der Versammlung des Kreisfeuerwehrverbands in Sulzbach-Laufen berichtete Alfred Fetzer von 1.654 Einsätzen, die die 30 Freiwilligen Feuerwehren und eine Werkfeuerwehr im Landkreis im vergangenen Jahr zu stemmen hatten. Dabei konnten 171 Menschen gerettet werden. Über die vielfältigen Tätigkeiten der Feuerwehren berichteten diese im landkreisweit verteilten Magazin „Brandaktuell“ in diesem Frühjahr. Fast 600 Feuerwehrleute trugen kürzlich beim „Erlebnis Feuerwehr“ zum Gelingen des sehr erfolgreichen Sonntags bei. Dafür wandte sich Fetzer an alle aktiven Feuerwehrleute, die Jugendfeuerwehren, die Alterskameraden und die Feuerwehrmusik mit einem großen „Dankeschön“ und „Ich bin stolz auf die Feuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall“.

Gerhard Braun, der Obmann der Altersabteilungen, konnte vermelden, dass nun – nachdem auch in Fichtenau eine Altersabteilung gegründet wurde – alle 30 Feuerwehren eine Altersabteilung haben. Die noch engere Zusammenarbeit mit den Jugendfeuerwehren soll künftig neben den regulären Treffen der Alterskameraden das Ziel sein. Nach den Berichten von Kassier Jürgen Seiter und dem Kassenprüfer Wolfgang Peikert nahm Bürgermeister Markus Bock die Entlastung vor, die die Versammlung einstimmig erteilte. Bock, der zusammen mit der Sulzbach-Laufener Feuerwehr erst kürzlich das neue Gerätehaus einweihen konnte, wies darauf hin, wie wichtig eine gut ausgerüstete und ausgebildete Feuerwehr ist. „Das Herz unserer Feuerwehren“, so Bock, „sind unsere Kameradinnen und Kameraden.

„Vereine sind wichtig, aber die Feuerwehr ist unverzichtbar“, bestärkte der Erste Landesbeamte Michael Knaus die Feuerwehrleute in ihrem Tun. So waren nach dem Zugunfall in Michelbach/Bilz am vergangenen Donnerstag innerhalb kürzester Zeit 80 Einsatzkräfte aller Rettungsorganisationen vor Ort, die gut zusammengearbeitet hatten. Knaus unterstrich im Rückblick auf die Unwetterfolgen am 29. Mai 2016 in Braunsbach und in anderen Landkreisgemeinden außerdem die Wichtigkeit der Ortskenntnisse der Leitstellendisponenten, wie es sie in Großleitstellen nicht mehr geben kann. Kriminaldirektor Ottmar Kroll bezeichnete die Feuerwehren und die Polizei als Partner in Schadens- und Gefahrenlagen. Mit einem Augenzwinkern und den Worten „Packen Sie doch beim Zuschuss für Ihre Feuerwehren noch etwas drauf“,

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Bastian Richter und Daniel Ansorge berichten im Interview von ihren Erfahrungen in der Feuerwehr.

Welche Aufgaben üben Sie, Herr Richter, in Ihrer Arbeit als Einsatzleiter aus? Können Sie uns den Ablauf Ihrer Feuerwehrausbildung kurz erläutern?

 

Bastian Richter: Als Einsatzleiter im gehobenen Dienst bin ich für die Koordination von Einsatzkräften aller fünf Nürnberger Feuerwachen sowie der am Einsatz beteiligten freiwilligen Feuerwehren Nürnbergs verantwortlich.  Bei Bedarf lasse ich zusätzliche Kräfte und den Einsatzleiter des höheren Dienstes nachalarmieren. Darüber hinaus koordiniere ich  die Zusammenarbeit anderer Hilfsorganisationen und Behörden mit der Feuerwehr an der Einsatzstelle.

Nach dem Bauingenieurstudium an der Fachhochschule Würzburg begann meine zweijährige Feuerwehrausbildung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst. Neben entsprechenden Lehrgängen und Prüfungen lernte ich in Bremerhaven, Karlsruhe und bei der Werkfeuerwehr Merck die Arbeitsweise bei anderen Feuerwehren kennen. Im zuständigen Fachkommissariat bei der Kriminalpolizei in Nürnberg bekam ich Einblicke in die Arbeit der Ermittler für Brandursachen.

 

Wann kam bei Ihnen, Herr Richter, der Gedanke auf, bei der Berufsfeuerwehr arbeiten zu wollen? Kannst du, Daniel Ansorge, dir vorstellen, ebenfalls dein Hobby zum Beruf zu machen?

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Kreisbrandmeister Werner Vogel vermisst die Wertschätzung, die den Freiwilligen Feuerwehren entgegenzubringen wäre. Den Grund dafür sieht er unter anderem im allgemeinen Wirtschafts­trend, der Mitarbeiter zunehmend stärker fordere: „Wir erleben es immer wieder, dass Männer und Frauen, die bei uns eine Ausbildung durchlaufen wollen, vom Arbeitgeber zu diesem Zweck nicht freigestellt werden.“ Das Problem liegt seiner Erfahrung nach aber eher im mittleren Management der Betriebe, als beim Chef selbst: „Wie sich später herausstellte, sind solche Vorgänge manchmal gar nicht erst ‚nach oben’ gemeldet worden.“

Den gesamten Artikel gibt es unter www.swp.de.

Erstmals in Zusammenarbeit mit den Tageszeitungen der Südwest Presse ist das Jahresmagazin des Kreisfeuerwehrverbandes Schwäbisch Hall e.V. erschienen. Mit einer Auflage von rund 38.000 Stück erreichen die Feuerwehren des Landkreises ab jetzt noch mehr Bürgerinnen und Bürger, die sich im neuen Magazin Brandaktuell über die Aktivitäten der Feuerwehren informieren können.
Neben Berichten über Kameraden und deren Engagement, besondere Einsätze und der Reportage über einen Einsatzablauf, steht die Großveranstaltung Erlebnis Feuerwehr am 20./21. Mai 2017 im Mittelpunkt der neuen Broschüre.

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Beim vierten Kommandanten-Frühstück freute sich der Verbandsvorsitzende Alfred Fetzer über einen vollen Saal im Ilshofener Feuerwehrgerätehaus. Gute Gespräche bei Weißwürsten standen zu Beginn und zum Ende des Treffens im Vordergrund. Fetzer informierte die Kommandanten über den aktuellen Stand der Planungen zum „Erlebnis Feuerwehr“ und bat die Feuerwehren nochmals um Unterstützung für diese „Wir“-Veranstaltung im Mai in der Arena Ilshofen. Vom Führungsstab des Landkreises blickte dessen Leiter Joachim Hägele auf die Unwetterfolgen Ende Mai 2016 in Braunsbach zurück. Inhalt seiner Betrachtungen war die Entwicklung des Feuerwehreinsatzes vor Ort und im Führungsstab hin zur verwaltungsmäßigen Abarbeitung der Aufräum- und Sicherungsmaßnahmen, die über mehrere Wochen in Braunsbach geleistet wurde. Da Braunsbach von allen Gemeinden am schwersten betroffen war, konzentrierte sich die Unterstützung zur Beseitigung der Schäden auf Braunsbach, auch wenn weitere 21 Gemeinden im Landkreis vom Unwetter betroffen waren. Die vom Kreisfeuerwehrverband ins Leben gerufene Spendenaktion für Feuerwehrleute, die vom Unwetter betroffen waren, unterstützte neben Geschädigten aus Braunsbach auch Feuerwehrleute in anderen Gemeinden. 

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