SWR 4 feiert am Pfingstsonntag die Feuerwehr. Alle Informationen gibt es im Internet. Einfach auf das Plakat klicken. 

„Partner der Feuerwehr“ kann sich die Firma Bausch + Ströbel aus Ilshofen nun zu Recht nennen. Der Kreisfeuerwehr-Verbandsvorsitzende Alfred Fetzer überreichte dem geschäftsführenden Gesellschafter Thorsten Bullinger das Förderschild für den vorbildlichen Einsatz beim Brandschutz und bei der Unterstützung der Mitarbeiter, die sich in der Feuerwehr engagieren. Die Verleihung fand im Rahmen der neu ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe „Feuerwehr trifft Industrie und Gewerbe“ statt, deren Start beim Verpackungsmaschinenhersteller stattfand und an der mehr als 50 Kommandanten und deren Stellvertreter teilnahmen.

Von den rund 1400 Mitarbeitern sind zirka 70 ehrenamtlich bei der Feuerwehr engagiert, darunter auch der Ilshofener Kommandant Sebastian Gehring und sein Kommandanten-Kollege Matthias Frank aus dem Nachbarort Wolpertshausen. Frank ist außerdem Brandschutzbeauftragter bei Bausch + Ströbel. „Wir haben es geschafft, die Anzahl der Täuschungsalarme der Brandmeldeanlage auf null zu reduzieren“, so Frank. Doch nicht nur der vorbildliche Brandschutz zeichnet die Firma Bausch + Ströbel aus, sie reserviert für die Feuerwehrleute auch schnell erreichbare Parkplätze auf dem Firmengelände. „Beim Einsatz der Feuerwehr geht es um Leib und Leben,

2017 rund 19 % weniger Feuerwehreinsätze als im Vorjahr

Im Jahr 2017 mussten die Feuerwehren zu insgesamt 1.576 Einsätzen ausrücken. Das sind 366 Feuerwehreinsätze weniger als im Vorjahr. Durch die Feuerwehren des Landkreises wurden im Jahr 2017 insgesamt 123 Menschen aus schwierigen Lagen lebend gerettet. Für 22 Menschen kam, trotz des sofortigen Einsatzes der Retter, jede Hilfe zu spät. 

Die Gesamtstärke der 30 Gemeindefeuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall ist seit 2016 leicht zurückgegangen. In den 30 Gemeindefeuerwehren waren 2017 insgesamt 2.978 Feuerwehrfrauen und -männer dienstbereit. In den 29 Jugendfeuerwehren engagieren sich aktuell 660 Jugendliche. „Um die Alarmsicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten sind die Feuerwehren ständig auf der Suche nach Verstärkung. Über den Zuwachs in unseren Jugendfeuerwehren und den mittlerweile zehn Kinderfeuerwehren freuen wir uns deshalb ganz besonders“, so Kreisbrandmeister Werner Vogel. „Die Feuerwehr ist kein `Hobby`, wer dazugehören möchte muss die Bereitschaft mitbringen, zu jeder Tages- und Nachtzeit die eigenen Interessen zurückzustellen, wenn wir gebraucht werden.“

Die 2.978 aktiven Mitglieder der Feuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall wurden im vergangenen Jahr zu 272

In Zusammenarbeit mit dem Haller Tagblatt, dem Hohenloher Tagblatt und der Gaildorfer Rundschau ist kürzlich das Jahresmagazin des Kreisfeuerwehrverbandes Schwäbisch Hall e.V. erschienen. Mit einer Auflage von rund 38.000 Stück erreichen die Feuerwehren des Landkreises damit viele Bürgerinnen und Bürger, die sich im neuen Magazin Brandaktuell über die Aktivitäten der Feuerwehren informieren können.
Neben Berichten über Kameraden und deren Engagement, besondere Einsätze und der Reportage über eine Rettung einer eingeklemmten Person aus einem Auto, steht ein Rückblick auf die Großveranstaltung "Erlebnis Feuerwehr" im Mai 2017 im Mittelpunkt der Broschüre. Die Hefte sind bei den Feuerwehren erhältlich oder online hier.

...und der Mutter und der Tochter...

...ins Haller Feuerwehrmuseum geht, können sie über 6000 Ausstellungsstücke aus verschiedenen Epochen bestaunen. Vom einfachen Löscheimer bis zum historischen Feuerwehrhelm, vom Feuerlöscher bis zur Handdruckspritze: Im Museum, das jeden ersten und dritten Sonntag im Monat geöffnet ist, können alle diese Feuerwehrutensilien von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr besichtigt werden. Der nächste Öffnungstermine ist am 6. Mai, das Museum befindet sich in Schwäbisch Hall, Am Ripperg 3. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hallerfeuerwehrmuseum.de

 

Am 11. Februar 2018, wird zum zehnten Mal überall in Europa der "112-Tag" gefeiert. Ziel ist es, die einheitliche, europaweit gültige Notrufnummer 112 in der Bevölkerung bekannt zu machen. 

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in allen weiteren EU-Ländern sind nämlich unter der kostenlosen Notrufnummer 112 Rettungsdienste und Feuerwehr zu erreichen. 

„Egal, ob es brennt und die Feuerwehr gebraucht wird, oder ob bei einem Unfall der Rettungsdienst vor Ort kommen muss: die 112 ist immer richtig“, bestätigt Kreisbrandmeister Werner Vogel. In unserem Landkreis können die Disponenten in der integrierten Leitstelle in Schwäbisch Hall neben Rettungswagen und Notärzten auch die Feuerwehr und weitere Hilfsorganisationen über die Funkmeldeempfänger alarmieren. Es gibt somit nur einen Ansprechpartner für alle Notfälle. „Dabei ist es egal, ob der Anruf aus dem Festnetz oder dem Mobilfunknetz abgesetzt wird“, so Vogel weiter. Der Anruf werde immer an die nächstgelegene Leitstelle geleitet – europaweit. Wichtig sei nur, dass im Handy eine betriebsbereite SIM-Karte eingelegt ist. Selbst wenn die erreichte Leitstelle nicht zuständig sei, könne der Disponent den Anrufer an die richtige Leitstelle weiterleiten. Dem Kreisbrandmeister ist es ein wichtiges Anliegen, dass Eltern ihren Kindern die  Notrufnummern erklären. Hierzu gehöre auch, dass die Nummer wirklich nur im Notfall und nicht zum Spaß angerufen werden darf. 

Info:

Notrufnummer 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst 

Notrufnummer 110 für Polizei

Die Leitstellendisponenten fragen nach: Was ist passiert? Wo ist es passiert? Wie viele Verletzte oder Beteiligte gibt es? Wer ruft an? Außerdem ist es bei einem Notruf wichtig, auf Rückfragen zu warten.

An Silvester wird gefeiert und das Neue Jahr „eingeschossen“.

Damit es auch für die Feuerwehren, den Rettungsdienst, die Krankenhäuser und die Polizei zu einer ruhigen Nacht wird und es keine Verletzen, brennenden Balkone, Wohnungen oder gar Häuser gibt, rät der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Schwäbisch Hall, Alfred Fetzer, einige wichtige Hinweise zu beachten. „Besonders Erwachsene sollten mit ihren Kindern über die Gefahren des Feuerwerks reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern“, erklärt Fetzer.

Für eine möglichst sichere Silvesternacht gibt der Kreisfeuerwehrverband folgende Tipps:

* Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“ und dürfen an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht abgegeben werden.

* Die Hinweise der Hersteller sind unbedingt zu beachten. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.

* Raketen nie aus der Hand sondern stets aus standsicheren Rohren oder Flaschen zünden. Nach dem Anzünden ausreichenden Sicherheitsabstand einnehmen. Feuerwerkskörper und Raketen nicht unkontrolliert wegwerfen. Niemals auf Menschen oder Tiere werfen oder zielen!

* Aus Sicherheitsgründen ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Nähe von Fachwerkhäusern genauso verboten, wie neben Kirchen, Krankenhäusern und Altenheimen.

* Nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) nicht anfassen oder nachzünden.

* Auf keinen Fall Feuerwerkskörper selber herstellen und so aufbewahren, dass keine Selbstentzündung möglich ist.

* Als Zuschauer auf einen größtmöglichsten Sicherheitsabstand achten und nicht in Schussrichtung aufhalten.

* Feuerwerkskörper nicht in oder auf Häuser werfen. Fenster und Türen während der Knallerei schließen.

* Brennbare Gegenstände am Haus, auf Balkonen und Terrassen vor Silvester entfernen und Fenster und Türen geschlossen halten.

Sollte es dennoch zu einem Brand oder einem Unfall kommen, sofort den Notruf 112 wählen. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für die effektive Hilfe der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes. Die Feuerwehren im Landkreis wünschen allen Einwohnern einen geruhsamen Jahreswechsel.

Wichtige Notrufnummern:

Im Landkreis Schwäbisch Hall sind unter der Notrufnummer 112 sowohl die Feuerwehren als auch der Rettungsdienst zu erreichen. Die Polizei meldet sich nach Wahl der Nummer 110.

 

Die Landkreis-Feuerwehren geben Tipps zur sicheren Weihnachtszeit.

Besinnliche Feiertage im Kreise von Familie und Freunden, mit Geschenken und Kerzenschein: Weihnachten ist ein hell erleuchtetes Fest in der dunklen Jahreszeit. Damit es nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, appellieren die Feuerwehren an die Umsicht der Bürgerinnen und Bürger, mit Kerzen sorgsam umzugehen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze vermieden werden. „Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Adventszeit mehrere tausend folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen und die größere Verbreitung von Rauchmeldern vermieden werden könnten“, erklärt Alfred Fetzer, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Schwäbisch Hall.

Die Feuerwehren des Landkreises informieren deshalb über die Brandrisiken in der Vorweihnachtszeit. „Unachtsamkeit etwa beim Umgang mit dem Adventskranz ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände“, sagt Fetzer. „Diese Brände werden meist viel zu spät entdeckt und führen dann oft zu Personenschäden durch Rauchgasvergiftungen.“ Rauchmelder in der Wohnung verringern dieses Risiko enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. „Die Lebensretter gibt es schon für einen recht geringen Preis im Fachhandel. Sie dürfen in keinem Kinderzimmer und in keinem Schlafzimmer fehlen und sind das ideale Geschenk zu Weihnachten“, appelliert der Verbandsvorsitzende. Insbesondere auch deshalb, weil in Baden-Württemberg seit 2015 alle Wohnungen mit Rauchmeldern ausgestattet sein müssen.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, helfen sechs einfache Tipps der Feuerwehr, Brände zu verhindern:

• Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.

• Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.

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