Seit Sommer 2021 wirken in der Kreisjugendfeuerwehr drei neue Kreisjugendsprecher*innen mit.  Maren Bullinger, Silas Krone und Ben Weber erzählen im Interview von ihren Wünschen, ihren Hobbys und wieso sie bei der Jugendfeuerwehr aktiv sind.

Im Jahre 2018 wurde unter der Führung des Kreisjugendwarts Thomas Haas das Kreisjugendforum der Jugendfeuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall gegründet. In diesem treffen sich die Jugendliche aller Jugendfeuerwehren, um ihre Interessen gegenüber den Betreuern zu vertreten und gemeinsame Projekte zu realisieren. Allem voran werden Kreisjugendsprecher*innen gewählt, die dieses Jugendforum leiten. Die bisherigen Kreisjugendsprecher*innen Lara Berger (Rosengarten), Tom Böttcher (Mainhardt) und Daniel Ansorge (Gerabronn) konnten in ihrer dreijährigen Amtszeit viel bewegen, wie etwa die Neuausrichtung des Leistungsmarschs, welcher jetzt Jugendfeuerwehr-Challenge heißt und die Mitwirkung des Projekt Kommunalwahl der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg. Maren Bullinger, Ben Weber und Silas Krone, allesamt aus der Jugendfeuerwehr Crailsheim, haben dieses Amt nun übernommen. Im Interview mit dem ehemaligen Kreisjugendsprecher Daniel stellen sich die drei Neuen vor.

 

Wie heißt Du, wer bist Du und was machst du beruflich?

 

Maren: Ich heiße Maren Bullinger, bin 15 Jahre alt und zurzeit Schülerin. Seit 2016 bin ich in der Jugendfeuerwehr Crailsheim, Abteilung Onolzheim aktiv. Anfang 2019 wurde ich zur Abteilungsjugendsprecherin von Onolzheim und kurze Zeit später auch zur Stadtjugendsprecherin von Crailsheim gewählt.

 

 

Silas: Hey, ich bin Silas und bin seit kurzem Jugendsprecher der Kreisjugendfeuerwehr Schwäbisch Hall.

Beruflich bin ich Mechatroniker, jedoch stecke ich noch am Anfang meiner Ausbildung.

 

 

  

Ben: Mein Name ist Ben Weber, ich bin 16 Jahre alt und komme  aus dem schönen Crailsheim. Dort bin ich auch Jugendsprecher der Abteilung Kernstadt. Für mich war schon immer klar, dass es beruflich in Richtung Technik gehen muss. Deshalb habe ich am 1. September meine Ausbildung zum Mechatroniker bei der Firma Gerhard Schubert GmbH begonnen.

 

Warum wolltest Du Kreisjugendsprecher/in werden und was sind Deine Wünsche / Erwartungen?

 

Maren: Als ich erfahren hab, dass neue Kreisjugendsprecher gesucht werden, war für mich relativ schnell klar, dass ich mich für dieses Amt bewerbe, da ich auch auf Kreisebene Verantwortung übernehmen wollte und ich den Jugendlichen die Möglichkeit geben möchte, sich einzubringen. Ich freue mich sehr, dass ich in Zukunft mit meinen Kameraden Ben und Silas die Meinungen der Jugendlichen vertreten darf.

 

Silas: Ich habe sehr viel Spaß an der Feuerwehr und es war schon immer eine große Leidenschaft von mir. Ich habe mich schon immer in der städtischen Jugendfeuerwehr eingesetzt und wurde so schlussendlich zum Stadtjugendsprecher gewählt. Dieses Amt hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich meine Chance ergriffen habe und Kreisjugendsprecher geworden bin.

Ich freue mich auf die Zeit und hoffe neue Menschen kennenzulernen und noch tiefer in die Feuerwehr eintauchen zu können und das nicht nur im praktischen Bereich.

 

Ben: Ja, ich hatte eigentlich schon immer Lust Verantwortung in der Feuerwehr zu übernehmen. Deshalb habe ich mich vor 2 Jahren auch zur Wahl für den Abteilungsjugendsprecher beworben. Das Amt macht mir immer noch sehr viel Spaß. Als ich über ein Video der Kreisjugendfeuerwehr erfuhr, dass neue Kreisjugendsprecher gesucht werden, war für mich gleich klar, dass ich mich für dieses Amt bewerben möchte. Für die Zukunft bin ich sehr offen. Ich lasse die nächsten Jahre einfach auf mich zukommen. Ich werde dann schon rechtzeitig sehen, vor welche Herausforderungen mich dieses Amt stellt. Alles In allem freue ich mich auf jeden Fall mit zwei so tollen Kameraden wie Silas Krone und Maren Bullinger dieses Amt zu führen.

 

Wie sollte Deiner Meinung nach die perfekte Kreisjugendsprecherin sein?

  

Maren: Sie sollte offen, freundlich und motiviert sein. Außerdem sollte sie im Team arbeiten und mit Kritik umgehen können. Vor allem sollte sie jedoch Durchsetzungsvermögen besitzen und die Meinungen der Jugendlichen ehrlich vertreten können.

 

An welches besondere Ereignis kannst Du Dich in der Jugendfeuerwehrzeit erinnern?

 

Silas: An sich sind jede einzelne Übung und jedes Treffen ein Moment, der mir in Erinnerung bleibt. Allerdings sind meine persönlichen Highlights immer die Zeltlager. Man lernt dort einfach sehr viele neue Freunde kennen und kann seine Zeit genießen und es zusätzlich mit seinem Hobby verbinden.

 

Worin unterscheidet sich Deiner Meinung nach die Jugendfeuerwehr zu anderen Vereinen?

 

Ben: Für mich ist die Jugendfeuerwehr wie eine zweite Familie. Es ist die Gemeinschaft, von der die JF lebt. In anderen Vereinen sieht man sich zwar auch oft, tauscht sich aus, und ist beisammen, aber in der Feuerwehr ist das etwas ganz anderes. Hier kann ich mich blind auf meine Kameraden verlassen. Alles hält zusammen, und keiner wird ausgegrenzt. Jeder würde alles für den Anderen geben und das zeichnet die Jugendfeuerwehr für mich aus. Hier kann man noch echte Gemeinschaft und Teamgeist erleben. Und genau deshalb gehe ich nach jeder Übung mit einem Lächeln auf den Lippen aus dem Gerätehaus und bin stolz darauf, Ansprechpartner für eine Gruppe zu sein, die einfach super ist!

 

Hast Du weitere Hobbies?

 

Maren: Ja, ich höre gerne Musik, treffe mich gerne mit Freunden und bin im Jugendrotkreuz aktiv.

 

Silas: Klar. Ich persönlich mache sehr viel Sport in meiner Freizeit, wie zum Beispiel Triathlon oder tanzen. Außerdem treffe ich mich abends oder am Wochenende gerne mit Freunden und genieße meine Zeit.

 

Ben: Seit ich denken kann bin ich begeisterter Schrauber. Alles was nicht festgeklebt war, wurde zwangsläufig zerlegt. Mittlerweile arbeite ich täglich mehrere Stunden an komplizierten Projekten in meiner Werkstatt. Dazu zählt zum Beispiel ein selbst entwickelter Roboterarm. Wenn ich mal keine Lust auf Schrauben und Tüfteln habe, bin ich meistes mit dem Fahrrad in der Natur unterwegs. Ich mache nämlich gerne draußen Sport. Aktuell bereite ich mich auch auf die staatliche Prüfung zum Funkamateur vor. Dieses Hobby habe ich gerade erst neu entdeckt, und es verbindet Technik, Menschen und die Natur.

 

 

Was möchtest Du später einmal beruflich ausüben und warum?


Maren:
Ich möchte Kauffrau für Büromanagement werden, da ich gerne organisiere, im Team arbeite und Verantwortung übernehme.

 

Silas: Tatsächlich bin ich mir bisher noch unschlüssig, doch nach meiner Ausbildung und einem Freiwilligen Jahr bei der Bundeswehr steht für mich an erster Stelle die Berufsfeuerwehr. Außerdem würde ich sehr gerne die Jugend in meiner Region leiten.

 

Ben: Was ich später mal beruflich machen will, weiß ich nicht zu 100 %. Mir würde es gefallen, in einem kleineren Betrieb zu arbeiten, der aus ein paar genialen Tüftlern besteht. Dort könnte ich zusammen mit anderen meiner Kreativität freien Lauf lassen und die modernsten Techniken austüfteln. Ein Bürojob oder gar eine eintönige Arbeit wäre überhaupt nichts für mich.

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