Anlässlich des bundesweiten Rauchmeldertags am Freitag, dem 13. informiert der Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall darüber, dass es ist nicht nur wichtig ist, Rauchmelder zu installieren, weil es gesetzlich vorgeschrieben ist, sondern, weil die kleinen Geräte an der Zimmerdecke Leben retten können. Vorgeschrieben sind Rauchmelder in allen Schlaf- und Kinderzimmern sowie in den Fluren, die als Fluchtwege dienen. „Mit der Installation der Melder können Sie sich und Ihre Angehörigen ganz einfach vor dem gefährlichen Brandrauch schützen,“ appelliert der Verbandsvorsitzende Alfred Fetzer an alle Eigentümer, aber auch Vermieter, selbst Vorsorge zu treffen. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht, weißt Fetzer auf die Gefahr des Brandrauchs in der Wohnung hin. Die Ursachen müssten nicht unbedingt brennende Kerzen sein, auch elektrische Geräte könnten ein Feuer entfachen.
Der Freitag, der 13. soll auch dazu genutzt werden, die installierten Rauchmelder zu überprüfen. Nach dem Drücken der Prüftaste sollte der Melder einen Warnton abgeben. Passiert dies nicht, muss die Batterie ausgetauscht werden oder – wenn die Batterie fest eingebaut ist – der ganze Melder. Die grundsätzliche Empfehlung ist, die Rauchmelder nach zehn Jahren auszutauschen.

Weitere Informationen rund um das Thema Rauchmelder gibt es im Internet unter www.rauchmelder-lebensretter.de.

 >>>>>>>>>>>>> HILFE FÜR HELFER <<<<<<<<<<<<

 

Sehr viele Menschen sind in den vom Hochwasser geschädigten Gebieten Deutschlands betroffen. Die Schäden sind immens, wovon die Feuerwehrfrauen und -männer, die aus dem Landkreis Schwäbisch Hall dort bereits Hilfe geleistet haben, sehr eindrücklich berichten. Unter den Todesopfern sind auch mehrere Feuerwehrangehörige. Bilder von der Unwetterkatastrophe im Jahr 2016 in unserem Landkreis werden wieder wach.
Alfred Fetzer ruft konkret dazu auf, die Kameradinnen und Kameraden aus Bad Neuenahr-Ahrweiler direkt finanziell zu unterstützen. Sachspenden oder personelle Unterstützung sollten in keinem Fall eigenständig durchgeführt werden, hier würde bei Bedarf die Landkreisverwaltung oder der Kreisfeuerwehrverband auf die Feuerwehren zukommen.
Spenden können auf das Konto der Freiwilligen Feuerwehr Bad Neuenahr überwiesen werden: DE17 5775 1310 0000 3013 17
Verwendungszweck: Hilfe für Helfer

Alfred Fetzer: „Schön wäre, wenn die Solidarität unter den Feuerwehren dazu beiträgt, dass die geschädigten Kameradinnen und Kameraden an der Ahr finanziell unterstützt werden können.“

Das Regierungspräsidium Stuttgart hat am Montag, dem 19. Juli 2021 einen Katastrophenschutzzug Hochwasser aus dem Landkreis Schwäbisch Hall angefordert. Insgesamt wurden aus dem Regierungsbezirk Stuttgart vier Züge Hochwasser sowie eine Führungseinheit alarmiert.
Die Einheiten der Feuerwehren Crailsheim, Satteldorf und Langenburg trafen sich in Crailsheim an der Feuerwache 2 und fuhren im Verband an die Landesfeuerwehrschule nach Bruchsal. Von dort aus geht es mit weiteren Katastrophenschutzeinheiten weiter in das Schadensgebiet nach Rheinland-Pfalz. Insgesamt werden 6 Fahrzeuge und 20 Feuerwehrangehörige aus dem Landkreis eingesetzt. Die geplante Einsatzdauer beträgt 48 Stunden.
Kreisbrandmeister Joachim Wagner bedankte sich für den Einsatz und verabschiedete die Einheit an der Feuerwache 2 in Crailsheim. Er wünschte allen Beteiligten einen erfolgreichen Einsatz im Krisengebiet und insbesondere eine unversehrte Rückkehr aus Rheinland-Pfalz.
„Die gegenseitige Unterstützung in Krisenzeiten ist sehr wichtig. Ich danke allen Einsatzkräften aus dem Landkreis sehr herzlich, die sich bereit erklärt haben, im Hochwassergebiet zu unterstützen. Auf die Feuerwehren in unserem Landkreis ist Verlass. Darauf können wir stolz sein“, sagt Landrat Gerhard Bauer.

Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Schwäbisch Hall / Foto: Landratsamt Schwäbisch Hall

 

18 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Hall haben sich heute am Donnerstag auf den Weg in die vom derzeitigen Hochwasser stark betroffene Kreisstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler gemacht. Sie werden für die dortige Feuerwehr, die schon seit vielen Stunden in die laufenden Hochwasser-Maßnahmen eingebunden ist, den Grundschutz sicherstellen und die Kameradinnen und Kameraden damit entlasten. Diese Unterstützung ist zunächst bis zum Sonntag geplant. Die Haller Kräfte wurden vom Oberbürgermeister und dem Kommandanten der im nördlichen Rheinland-Pfalz gelegenen Stadt angefordert.

Bei den fünf Fahrzeugen, die nach Bad Neuenahr-Ahrweiler fahren handelt es sich um einen Kommandowagen, einen Mannschaftstransportwagen, ein Löschfahrzeug, einen Gerätewagen und eine Drehleiter. 

Seit die Stadtwerke Schwäbisch Hall mit Bad Neuenahr-Ahrweiler im Jahr 2010 die ahrtalwerke GmbH gegründet haben, besteht eine Verbindung vom Kocher an die Ahr. Monteure der Stadtwerke Schwäbisch Hall sind ebenfalls vor Ort, um beim Wiederaufbau der Stromversorgung zu unterstützen.

Etwas mehr als 120 Löschfahrzeuge gibt es in den 30 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Schwäbisch Hall. Wer eines dieser Fahrzeuge steuern möchte, braucht neben dem passenden Führerschein auch den Maschinisten-Lehrgang, in dem den Fahrern das Wissen um die Pumpen und Aggregate vermittelt wird. So viel zur Theorie.
„Es ist auf der einen Seite sehr wichtig, dass die Einsatzfahrzeuge bei Notfällen schnell vor Ort sind und die Feuerwehrleute zügig Hilfe leisten können“, erklärt Kreisbrandmeister Joachim Wagner. „Auf der anderen Seite dürfen die Fahrer die Vorsicht nicht vernachlässigen, da die Gefahr, bei einer Einsatzfahrt in einen Unfall verwickelt zu werden um 80 Prozent höher ist, als im normalen Straßenverkehr“, so Wagner weiter.
Aus diesem Grund wurde den Feuerwehren kürzlich wieder ein spezielles Sicherheitstraining angeboten, das von 80 Maschinistinnen und Maschinisten auf dem Gelände der Arena Hohenlohe bei Ilshofen absolviert wurde.
Als Zweierteam nahmen Stefan Blumenstock (31) und Andreas Grüb (34) aus Ilshofen-Obersteinach mit dem zwei Jahre alten Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug an dem Training am Sonntagvormittag teil. Das wuchtige Fahrzeug bringt circa 14 Tonnen Gewicht auf die Waage und hat einen eingebauten Tank für 1 200 Liter Löschwasser. Neben dem Fahrzeuglenker ist noch Platz für weitere acht Feuerwehrleute.
Unter den Augen von Sylvia Dworak („ich sehe alles“), fahren die beiden Feuerwehrmänner abwechselnd durch einen Parcours mit verschiedenen Aufgaben.

Der Satteldorfer Feuerwehrmann Martin von Berg ist an Blutkrebs erkrankt. Eine Stammzellen-Spende könnte das Leben des 49-Jährigen Landwirts und vierfachen Vaters retten. Thorsten Dietze, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Satteldorf, und Alfred Fetzer vom Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall rufen daher alle im Alter von 17 bis 55 Jahren dazu auf, sich als Spenderin oder Spender bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren zu lassen. Dies geht ganz einfach:
Unter www.dkms.de/martin ist die Registrierung möglich. Die DKMS schickt daraufhin ein Registrierungsset. Der nötige Wangenabstrich mit einem Wattestäbchen kann dann ganz einfach zuhause gemacht werden. Wer die DKMS (zusätzlich) mit einer Geldspende unterstützen möchte, findet hierzu die Daten unter diesem Link.  

Also: Erst registrieren, dann diese Information mit anderen teilen. Danke!

Gemäß einer Pressemitteilung des Innenministeriums Baden-Württemberg zählt ab dem 19. April 2021 die "Gruppe der Feuerwehrangehörigen, die als Ersthelfer in Kontakt mit Patientinnen und Patienten oder Verletzten stehen und den Rettungsdienst unterstützen, zusätzlich zum Kreis der Impfberechtigten." Somit können nun auch alle Feuerwehrfrauen und -männer, die einer Freiwilligen Feuerwehr angehören, Termine in den Impfzentren, bei einer impfenden Ärztin oder einem Arzt vereinbaren. Die ersten Einsatzkräfte haben die erste Impfung bereits erhalten.

Was macht eigentlich die VOSTbw? Wie hat der neue Kreisbrandmeister Joachim Wagner die ersten Monate verbracht und wozu gibt es das Kriseninterventionsteam? Antworten auf diese Fragen gibt es im neuen Magazin BRANDAKTUELL, das in Zusammenarbeit mit dem Haller Tagblatt, dem Hohenloher Tagblatt und der Gaildorfer Rundschau entstanden ist und kürzlich mit den Tageszeitungen verteilt wurde. Wer das Heft nicht erhalten hat, kann es sich hier online anschauen. Auch wenn das vergangene Jahr auch für die Feuerwehren ein außergewöhnliches war, gibt es wieder viele interessante Themen und Berichte.

Im Rahmen der 67. Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) haben die Delegierten kürzlich einen neuen DFV-Präsidenten gewählt: Karl-Heinz Banse (Niedersachsen) konnte die überzeugende Mehrheit der Delegierten hinter sich vereinen. Der 58-Jährige wurde mit 86 von 164 Stimmen in der virtuellen Versammlung gewählt. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre.

 

„Wir hätten uns auch sehr gut Herrn Dr. Karsten Homrighausen (er erhielt 55 Stimmen), ein alter Bekannter in unserem Land, vorstellen können. Nun sind neben dem Präsidenten auch sämtliche bisherige Stellvertreter, die sich wieder haben aufstellen lassen, gewählt worden.
Hoffen wir, dass es trotzdem einen Neuanfang mit neuen Impulsen und Ideen geben wird und die offenen Gräben zugeschüttet werden können.
Wir wünschen der neuen Führungsmannschaft auf jeden Fall alles Gute und ein glückliches Händchen für die Aufgaben, die die Zukunft den Feuerwehren in Deutschland bringen wird“, so Alfred Fetzer, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Schwäbisch Hall.

 

Die Telefonnummer 112 steht in allen 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union für den Notruf. Egal, ob aus dem Festnetz oder vom mobilen Netz, der Notruf unter dieser Nummer ist immer gebührenfrei.
Anrufer, die die Nummer 112 wählen, werden an die nächste Rettungsleitstelle verbunden, um die Feuerwehr oder den Rettungsdienst zu rufen. Vor mehr als 25 Jahren wurde diese Nummer als europaweite Notrufnummer von den Mitgliedern der Europäischen Union beschlossen. Zahlreiche nationale Notrufnummern wurden damals durch diese kurze, einprägsame Notrufnummer ersetzt.
Am 11. Februar wird daher überall in Europa der „112-Tag“ gefeiert. Ziel ist es, die einheitliche, europaweit gültige Notrufnummer 112 in der Bevölkerung bekannt zu machen.

„Egal, ob es brennt und die Feuerwehr gebraucht wird, oder ob bei einem Unfall der Rettungsdienst vor Ort kommen muss: die 112 ist immer richtig“, erläutert Kreisbrandmeister Joachim Wagner. In unserem Landkreis können die Disponenten in der integrierten Leitstelle in Schwäbisch Hall neben Rettungswagen und Notärzten auch die Feuerwehr und weitere Hilfsorganisationen über die Funkmeldeempfänger alarmieren. Es gibt somit nur einen Ansprechpartner für alle Notfälle. „Dabei ist es egal, ob der Anruf aus dem Festnetz oder dem Mobilfunknetz abgesetzt wird“, so Wagner weiter. Der Anruf werde immer an die nächstgelegene Leitstelle geleitet – europaweit. Wichtig sei nur, dass im Handy eine betriebsbereite SIM-Karte eingelegt ist. Selbst wenn die erreichte Leitstelle nicht zuständig sei, könne der Disponent den Anrufer an die richtige Leitstelle weiterleiten.

Dem Kreisbrandmeister ist es ein wichtiges Anliegen, dass Eltern ihren Kindern die Notrufnummern erklären. Hierzu gehöre auch, dass die Nummer wirklich nur im Notfall und nicht zum Spaß angerufen werden darf.

 

Info:

Notrufnummer 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst

Notrufnummer 110 für Polizei

Die Leitstellendisponenten fragen nach: Wo ist die Einsatzstelle? Was ist passiert?
Wie viele Verletzte oder Beteiligte gibt es? Wer ruft an? Und geben dem Anrufer weitere Anweisungen.

Nach über eineinhalb Jahren konnte Dana Purschwitz, die Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Delitzsch, ihre Tätigkeit für den Verband jetzt wieder aufnehmen. Wie die Leipziger Volkszeitung Anfang Januar 2021 in einem ausführlichen Bericht schreibt, sei Purschwitz ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern im Vorstand sehr, sehr dankbar, dass sie während ihrer ungewollten Abwesenheit ihre Aufgabe mitübernommen hätten.
Die 41-jährige Dana Purschwitz erlitt im April 2019 lebensgefährliche Kopfverletzungen, als sie bei ihrer Tätigkeit als Postzustellerin von einem Auto erfasst wurde. Die Verletzungen seien lebensbedrohlich gewesen. Nach drei Wochen im Koma musste sie wie ein kleines Kind alles neu erlernen. „Ich konnte nicht sprechen, nicht lesen, nicht gehen“ wird die Mutter von zwei Söhnen zitiert. Auch wenn es ihr nur wenige zugetraut hätten, hat sie um keinen Preis aufgeben wollen und sich in den vergangenen Monaten in der Rehabilitation wieder zurückgekämpft. Mitleid brauche sie keines, vielmehr blicke sie jetzt sehr optimistisch in die Zukunft.

 

Alfred Fetzer, der dem befreundeten Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall vorsteht, freut sich, dass seine Kollegin Dana Purschwitz diesen Schicksalsschlag gut überstanden hat und wieder voll am Leben teilhaben kann.

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KJF - Aktionstag Tripsdrill (Cleebronn)
Mo, 20.09.2021 00:00 Uhr
KJF - Jugendgruppenleiter-Lehrgang
Di, 21.09.2021 00:00 Uhr
KJF - Jugendgruppenleiter-Lehrgang
Mi, 22.09.2021 00:00 Uhr
KJF - Jugendgruppenleiter-Lehrgang
Do, 23.09.2021 00:00 Uhr
KJF - Jugendgruppenleiter-Lehrgang
Sa, 25.09.2021 00:00 Uhr
JF Baden-Württemberg - Delegiertenversammlung
Sa, 25.09.2021 00:00 Uhr
KFV - Abnahme Leistungsabzeichen in Bronze
Sa, 02.10.2021 00:00 Uhr
KJF - Delegiertenversammlung
Sa, 09.10.2021 00:00 Uhr
KFV - Treffen Alterskameraden
So, 10.10.2021 09:00 Uhr
KFV - Verbandsversammlung

Brandschutztipps

18. September 2021

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    Brandrauch ist tödlich. Darum können selbst kleine Brände zur lebensbedrohenden Gefahr werden. Vor allem schlafende Menschen sind gefährdet. Bevor sie aufwachen, werden sie durch Rauch

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