Der Satteldorfer Feuerwehrmann Martin von Berg ist an Blutkrebs erkrankt. Eine Stammzellen-Spende könnte das Leben des 49-Jährigen Landwirts und vierfachen Vaters retten. Thorsten Dietze, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Satteldorf, und Alfred Fetzer vom Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall rufen daher alle im Alter von 17 bis 55 Jahren dazu auf, sich als Spenderin oder Spender bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren zu lassen. Dies geht ganz einfach:
Unter www.dkms.de/martin ist die Registrierung möglich. Die DKMS schickt daraufhin ein Registrierungsset. Der nötige Wangenabstrich mit einem Wattestäbchen kann dann ganz einfach zuhause gemacht werden. Wer die DKMS (zusätzlich) mit einer Geldspende unterstützen möchte, findet hierzu die Daten unter diesem Link.  

Also: Erst registrieren, dann diese Information mit anderen teilen. Danke!

Gemäß einer Pressemitteilung des Innenministeriums Baden-Württemberg zählt ab dem 19. April 2021 die "Gruppe der Feuerwehrangehörigen, die als Ersthelfer in Kontakt mit Patientinnen und Patienten oder Verletzten stehen und den Rettungsdienst unterstützen, zusätzlich zum Kreis der Impfberechtigten." Somit können nun auch alle Feuerwehrfrauen und -männer, die einer Freiwilligen Feuerwehr angehören, Termine in den Impfzentren, bei einer impfenden Ärztin oder einem Arzt vereinbaren. Die ersten Einsatzkräfte haben die erste Impfung bereits erhalten.

Was macht eigentlich die VOSTbw? Wie hat der neue Kreisbrandmeister Joachim Wagner die ersten Monate verbracht und wozu gibt es das Kriseninterventionsteam? Antworten auf diese Fragen gibt es im neuen Magazin BRANDAKTUELL, das in Zusammenarbeit mit dem Haller Tagblatt, dem Hohenloher Tagblatt und der Gaildorfer Rundschau entstanden ist und kürzlich mit den Tageszeitungen verteilt wurde. Wer das Heft nicht erhalten hat, kann es sich hier online anschauen. Auch wenn das vergangene Jahr auch für die Feuerwehren ein außergewöhnliches war, gibt es wieder viele interessante Themen und Berichte.

Im Rahmen der 67. Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) haben die Delegierten kürzlich einen neuen DFV-Präsidenten gewählt: Karl-Heinz Banse (Niedersachsen) konnte die überzeugende Mehrheit der Delegierten hinter sich vereinen. Der 58-Jährige wurde mit 86 von 164 Stimmen in der virtuellen Versammlung gewählt. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre.

 

„Wir hätten uns auch sehr gut Herrn Dr. Karsten Homrighausen (er erhielt 55 Stimmen), ein alter Bekannter in unserem Land, vorstellen können. Nun sind neben dem Präsidenten auch sämtliche bisherige Stellvertreter, die sich wieder haben aufstellen lassen, gewählt worden.
Hoffen wir, dass es trotzdem einen Neuanfang mit neuen Impulsen und Ideen geben wird und die offenen Gräben zugeschüttet werden können.
Wir wünschen der neuen Führungsmannschaft auf jeden Fall alles Gute und ein glückliches Händchen für die Aufgaben, die die Zukunft den Feuerwehren in Deutschland bringen wird“, so Alfred Fetzer, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Schwäbisch Hall.

 

Die Telefonnummer 112 steht in allen 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union für den Notruf. Egal, ob aus dem Festnetz oder vom mobilen Netz, der Notruf unter dieser Nummer ist immer gebührenfrei.
Anrufer, die die Nummer 112 wählen, werden an die nächste Rettungsleitstelle verbunden, um die Feuerwehr oder den Rettungsdienst zu rufen. Vor mehr als 25 Jahren wurde diese Nummer als europaweite Notrufnummer von den Mitgliedern der Europäischen Union beschlossen. Zahlreiche nationale Notrufnummern wurden damals durch diese kurze, einprägsame Notrufnummer ersetzt.
Am 11. Februar wird daher überall in Europa der „112-Tag“ gefeiert. Ziel ist es, die einheitliche, europaweit gültige Notrufnummer 112 in der Bevölkerung bekannt zu machen.

„Egal, ob es brennt und die Feuerwehr gebraucht wird, oder ob bei einem Unfall der Rettungsdienst vor Ort kommen muss: die 112 ist immer richtig“, erläutert Kreisbrandmeister Joachim Wagner. In unserem Landkreis können die Disponenten in der integrierten Leitstelle in Schwäbisch Hall neben Rettungswagen und Notärzten auch die Feuerwehr und weitere Hilfsorganisationen über die Funkmeldeempfänger alarmieren. Es gibt somit nur einen Ansprechpartner für alle Notfälle. „Dabei ist es egal, ob der Anruf aus dem Festnetz oder dem Mobilfunknetz abgesetzt wird“, so Wagner weiter. Der Anruf werde immer an die nächstgelegene Leitstelle geleitet – europaweit. Wichtig sei nur, dass im Handy eine betriebsbereite SIM-Karte eingelegt ist. Selbst wenn die erreichte Leitstelle nicht zuständig sei, könne der Disponent den Anrufer an die richtige Leitstelle weiterleiten.

Dem Kreisbrandmeister ist es ein wichtiges Anliegen, dass Eltern ihren Kindern die Notrufnummern erklären. Hierzu gehöre auch, dass die Nummer wirklich nur im Notfall und nicht zum Spaß angerufen werden darf.

 

Info:

Notrufnummer 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst

Notrufnummer 110 für Polizei

Die Leitstellendisponenten fragen nach: Wo ist die Einsatzstelle? Was ist passiert?
Wie viele Verletzte oder Beteiligte gibt es? Wer ruft an? Und geben dem Anrufer weitere Anweisungen.

Nach über eineinhalb Jahren konnte Dana Purschwitz, die Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Delitzsch, ihre Tätigkeit für den Verband jetzt wieder aufnehmen. Wie die Leipziger Volkszeitung Anfang Januar 2021 in einem ausführlichen Bericht schreibt, sei Purschwitz ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern im Vorstand sehr, sehr dankbar, dass sie während ihrer ungewollten Abwesenheit ihre Aufgabe mitübernommen hätten.
Die 41-jährige Dana Purschwitz erlitt im April 2019 lebensgefährliche Kopfverletzungen, als sie bei ihrer Tätigkeit als Postzustellerin von einem Auto erfasst wurde. Die Verletzungen seien lebensbedrohlich gewesen. Nach drei Wochen im Koma musste sie wie ein kleines Kind alles neu erlernen. „Ich konnte nicht sprechen, nicht lesen, nicht gehen“ wird die Mutter von zwei Söhnen zitiert. Auch wenn es ihr nur wenige zugetraut hätten, hat sie um keinen Preis aufgeben wollen und sich in den vergangenen Monaten in der Rehabilitation wieder zurückgekämpft. Mitleid brauche sie keines, vielmehr blicke sie jetzt sehr optimistisch in die Zukunft.

 

Alfred Fetzer, der dem befreundeten Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall vorsteht, freut sich, dass seine Kollegin Dana Purschwitz diesen Schicksalsschlag gut überstanden hat und wieder voll am Leben teilhaben kann.

In vielen Städten und Gemeinden ist es schon zur Tradition geworden, dass Jugendfeuerwehren oder andere Gruppierungen die ausgedienten Christbäume in der ersten Januarhälfte gegen eine kleine Spende einsammeln. Leider können auch diese Sammelaktionen heuer nicht stattfinden. Der Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall und das Amt für Abfallwirtschaft des Landratsamts Schwäbisch Hall empfehlen daher, die Bäume möglichst in einem der 33 landkreiseigenen Sammelplätze für Baum- und Strauchschnitt zu entsorgen. Die Öffnungszeiten dieser Sammelplätze sind im neuen Abfallkalender abgedruckt oder auf der Homepage des Landkreises www.abfall-sha.de hier unter der Rubrik Abfallwirtschaft – Entsorgungsanlagen zu finden. Das Amt für Abfallwirtschaft bittet darum, dass ausschließlich echte Bäume aus Holz und ohne jeglichen Weihnachtsschmuck, hier vor allem ohne Lametta, abgegeben werden. Wer seinen ausgebrauchten Baum nicht selbst entsorgen kann, könne mit seinen Nachbarn sprechen oder die Äste noch als Abdeckreisig im Garten verwenden, empfiehlt Alfred Fetzer vom Kreisfeuerwehrverband. In der Stadt Schwäbisch Hall wird es auch in diesem Jahr zentrale Sammelstellen geben.

Von München nach Venedig in 16 Tagen. Nicky Haase hat über den 550 Kilometer langen Spendenlauf über die Alpen, zu dem er zusammen mit Andreas Schneider im Juli 2020 gestartet war, ein sehenswertes Video zusammengestellt. Wer sich die herrlichen Bilder der Berglandschaft und auch einige persönliche Momente der beiden ansehen möchte, kann den Clip auf Youtube anschauen. Hierzu einfach HIER klicken. 
Mit ihrer Aktion hatten sie die Kameradschaftshilfe des Kreisfeuerwehrverbands und die DKMS unterstützt.

Der Jugendmusikzug Stuttgart der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart, Abteilung Wangen, präsentiert bis Heiligabend täglich ein weihnachtliches Musikstück. Jeden Tag öffnet sich am musikalischen Adventskalender ein Türchen und in einem Youtube-Video präsentieren die jungen Musikerinnen und Musiker traditionelle und moderne Weihnachtslieder.  

Auf der Internetseite des Jugendmusikzugs geht es zum Weihnachtskonzert für zu Hause und zum aktuellen Türchen.

Mehr denn je sind die Menschen in der diesjährigen Adventszeit zu Hause. Um die dunkle Jahreszeit zu erleuchten, werden vermehrt Kerzen angezündet oder Lichterketten installiert.

Damit diese besinnliche Zeit nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, appellieren die Feuerwehren an die Umsicht der Bürgerinnen und Bürger, mit Kerzen sorgsam umzugehen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze vermieden werden. „Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Adventszeit mehrere tausend folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen und die größere Verbreitung von Rauchmeldern vermieden werden könnten“, erklärt Alfred Fetzer, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Schwäbisch Hall.

Die Feuerwehren des Landkreises informieren deshalb über die Brandrisiken in der Advents- und Weihnachtszeit. „Un­achtsamkeit, etwa beim Umgang mit dem Adventskranz oder durch nicht gelöschte Kerzen, ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände“, sagt Fetzer. „Diese Brände werden meist viel zu spät entdeckt und führen dann oft zu Personenschäden durch Rauchgasvergiftungen.“

Rauchmelder in der Wohnung verringern dieses Risiko enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. „Die Lebensretter gibt es schon zu einem recht geringen Preis im Fachhandel. Sie dürfen in keinem Kinderzimmer und in keinem Schlafzimmer fehlen und sind das ideale Geschenk zu Weihnachten“, schlägt der Verbandsvorsitzende vor. Insbesondere auch deshalb, weil in Baden-Württemberg seit 2015 alle Wohnungen mit Rauchmeldern ausgestattet sein müssen.  

Damit es gar nicht erst so weit kommt, helfen sechs einfache Tipps der Feuerwehr, Brände zu verhindern:

Nach der Alarmierung durch Rauchmelder in der eigenen Wohnung bleibt oft nur wenig Zeit, um sich und andere in Sicherheit zu bringen. Doch die meisten Menschen wissen nicht, wie sie sich im Brandfall richtig verhalten und können sich dadurch unnötig in Lebensgefahr bringen. Beispielsweise indem sie aus der sicheren Wohnung ins verrauchte Treppenhaus laufen.

Jeden Monat sterben in Deutschland immer noch circa 30 Menschen durch Brände. Die meisten von ihnen an einer Rauchvergiftung. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nämlich nicht das Feuer, sondern der gefährliche Brandrauch. Bereits eine Lungenfüllung mit Brandrauch kann unheilbare körperliche Schäden verursachen. Ursache für die etwa 200 000 Brände im Jahr ist im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen auch technische Defekte – insbesondere von Elektrogeräten – Brände aus.

Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten immer wieder zur tödlichen Gefahr, denn im Tiefschlaf riecht der Mensch nichts. Schon drei Atemzüge im hochgiftigen Brandrauch können tödlich sein. Die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken. Daher ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in jeder Wohnung; konkret mindestens in allen Schlaf- und Kinderzimmern und den Fluren davor. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt gerade im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt den nötigen zeitlichen Vorsprung, um sich in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren. In der Regel bleiben nach dem Auslösen des Rauchmelders nur rund 120 Sekunden Zeit dafür. Aber was tun, wenn es tatsächlich brennt? Alfred Fetzer vom Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall empfiehlt, sich im Vorfeld mit der ganzen Familie über das richtige Verhalten Gedanken zu machen. „Sehr wichtig ist vor allem, auch mit den Kindern darüber zu sprechen“, so Fetzer.

Der Gemeinsame Ausschuss Brandschutzaufklärung/Brandschutzerziehung des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes hat eine Fachempfehlung zum Verhalten im Brandfall zusammengestellt. Unterschieden wird hierin, ob es um einen Brand in einem Mehrfamilien- oder Einfamilienhaus geht und ob die eigene oder eine andere Wohnung im Wohnhaus betroffen ist.

Ergänzend erklären der Feuerwehr-Löwe Badele und sein Freund, der kleine Elefant Württele, im neuen Animationsclip des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg mit einfachen Worten, wie man sich bei einem Brand richtig verhält und was dann genau zu tun ist.

Alles Weitere zum Thema Rauchmelder gibt es unter www.rauchmelder-lebensretter.de.

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