Wichtige Informationen und Handlungshinweise rund um die Gefahren des Corona-Virus sowie zum Unfallschutz der Feuerwehrfrauen  und -männer hat der Landesfeuerwehr- verband Baden-Württemberg auf seiner Internetseite zusammengestellt. Hier geht es zur Seite des LFV.

Aufgrund der aktuellen Situation und weil nicht bekannt ist, wie sich die Lage bei der Corona-Virus-Pandemie weiter entwickelt, haben die Verantwortlichen des Kreisfeuerwehrverbands entschieden, das für den 17. Mai 2020 in der Arena Hohenlohe geplante "Erlebnis Feuerwehr" abzusagen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest, der Erlebnis- und Informationstag wird jedoch in jedem Fall nachgeholt.

Um die weitere Verbreitung des Corona-Virus zu unterbrechen oder zu verzögern, wurden mittlerweile viele Veranstaltungen und regelmäßige Treffen abgesagt. Auch bei den Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis wurden bereits geplante Jahreshauptversammlungen abgesagt. Außerdem finden derzeit keine Übungen, Besprechungen und Treffen statt. Damit soll verhindert werden, dass große Teile oder ganze Feuerwehren bei einer Ansteckung und folgender Quarantäne nicht mehr einsatzfähig sind. „Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist weiterhin gewährleistet“, bestätigt Alfred Fetzer vom Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall. „Bei einem Notfall werden die Einsatzkräfte wie bisher von der Integrierten Leitstelle alarmiert und

Zu über 120 Einsätzen sind die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis nach dem Sturmtief Sabine ausgerückt. In diesem Zusammenhang sprach Landrat Gerhard Bauer den Ehrenamtlichen ein Lob und seinen Dank aus, wie es der Südwest-Presse zu entnehmen ist: "Für den beherzten Einsatz der Feuerwehrangehörigen im Ehrenamt, die bei starkem Sturm mit großen Gefahren vorbildlich die vielfältigen Aufgaben meisterten, danke ich. Auf die Feuerwehren ist einfach Verlass - und das verdient unsere Anerkennung", wird der Landrat dort zitiert.

Einer von über 120 Einsätzen: Ein umgestürzter Baum blockiert eine Straße. Die Feuerwehr sichert zunächst die Einsatzstelle ab und entfernt dann den Baum von der Fahrbahn.

Mit einem Betrag von 3.000 Euro unterstützen der Landkreis Schwäbisch Hall und dessen Landkreisstiftung die Kameradschaftshilfe des Kreisfeuerwehrverbands Schwäbisch Hall. Landrat Gerhard Bauer richtet gleichzeitig in einem Brief an den Verbands-Vorsitzenden Alfred Fetzer seine „größte Anerkennung und Wertschätzung für das vorbildliche Tun der Feuerwehren im Landkreis“ an alle Feuerwehrleute.
Die Kameradschaftshilfe wurde bereits im Jahr 1992 vom Kreisfeuerwehrverband als separater Verein gegründet. Unter dem Motto „Einer für alle und alle für einen“ legten die Feuerwehren damals durch eine Umlage aller Feuerwehrleute den Grundstein für eine eigene soziale Absicherung der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrangehörigen im Landkreis.
Konkret tritt die Kameradschaftshilfe dann ein, wenn eine Feuerwehrfrau oder ein Feuerwehrmann im Feuerwehrdienst verunglückt. In den ersten 26 Jahren musste der Hilfsfonds 
einmal im Jahr 1997 einspringen.

Nach wochenlangen, intensiven Übungen konnten kürzlich in Bühlertann 29 Gruppen erfolgreich die Leistungsabzeichen Baden-Württemberg ablegen. Unter den Augen der Schiedsrichter waren 16 Gruppen in Bronze, acht in Silber und fünf in Gold erfolgreich. Teilweise schlossen sich Feuerwehrleute aus benachbarten Gemeinden zusammen.

Kreisbrandmeister Werner Vogel freute sich, dass auch in diesem Jahr so viele Gruppen den zusätzlichen Übungsaufwand nicht scheuten und gut vorbereitet nach Bühlertann kamen. Er gratulierte allen erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihrer Leistung.

Folgende Gruppen konnten das Abzeichen in Bronze entgegennehmen:

Nach dem einstimmigen Votum des Kreistags konnte Landrat Gerhard Bauer den Schwäbisch Haller Stadtbrandmeister Peter Schneider zum stellvertretenden Kreisbrandmeister ernennen. Schneider ist somit für die nächsten fünf Jahren als Ehrenbeamter einer von vier Stellvertretern von Kreisbrandmeister Werner Vogel. Zusammen mit den Stadtbrandmeistern Armin Klingenbeck (Crailsheim), Marc Möbus (Schrozberg) und Matthias Trumpp (Gerabronn) übernimmt er dann unter anderem abwechselnd die Wochenend-Bereitschaft sowie die Vertretung des Kreisbrandmeisters bei dessen Abwesenheit und steht den Feuerwehren bei umfangreicheren Einsätzen beratend zur Seite.

 

 

Foto: Haller Tagblatt

Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Haas konnte Marco Heigold aus Vellberg mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg in Gold auszeichnen. Heigold ist seit 2002 Jugendfeuerwehrwart in Vellberg. 2013 initiierte er die Gründung der Kindergruppe in seiner Stadt, wo er nun auch stellvertretender Kommandant ist. Auf Kreisebene ist er seit 15 Jahren Schiedsrichter für die Leistungsspange und seit 2014 Fachgebietsleiter Kindergruppen. Seit 2017 ist er außerdem stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart. „Damit ist Marco nicht nur eine tragende Stütze, sondern auch Initiator auf Kreisebene“, betonte Haas bei der Verleihung.

 

Für sein 10-jähriges Engagement als Obmann der Schiedsrichter erhielt Gerhard Utz aus Blaufelden-Wiesenbach neben dem Dank vom Verbandsvorsitzenden Alfred Fetzer ein Geschenk. Utz sorgte nicht nur für die Weiterbildung der Schiedsrichter, sondern organisierte auch deren Einsatz bei den Leistungsabzeichen und den Geschicklichkeitsfahren für Maschinisten. Der Kreis schloss sich im vergangenen Jahr in Kreßberg. Dort, wo Utz‘ erste Leistungsabzeichen-Abnahme war, war auch seine letzte.   

Zur Mitgliederversammlung war der Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall zu Gast in Fichtenau. Am Sonntagmorgen begrüßte Bürgermeisterin Anja Wagemann die Delegierten der 30 Freiwilligen Feuerwehren und der Werkfeuerwehr Bosch. Im Rückblick auf ihre Kindheit stellte sie fest, dass ihr Vater ihr Held gewesen sei. Er war nämlich Feuerwehrmann. Assoziierte sie früher Feuerwehr hauptsächlich mit Bränden, sehe sie heute die vielfältigen Tätigkeiten und das breite Einsatzspektrum der Feuerwehren. Neben der Polizei stelle die Feuerwehr die Sicherheit in der Gemeinde sicher.

In seinem Bericht beleuchtete der Vorsitzende Alfred Fetzer zunächst die Entwicklung der Feuerwehren, die ursprünglich als Nachbarschaftshilfe begonnen hatte. Durch den demografischen Wandel und einen Wertewandel verliere jedoch die Idee der Nachbarschaftshilfe an Überzeugungskraft. Das digitale Leben, das viel Zeit im „un-sozialen“ Netz binde, sorge ebenso für Veränderungen in der Gesellschaft. Zur Unterstützung des Ehrenamts in den Feuerwehren forderte Fetzer von der Politik, endlich wieder auf die Menschen zu schauen, die dafür sorgen, dass die Gesellschaft funktioniert. Sei es mit geldwerten Vorteilen als Ausgleich für Lebenszeit, Krafteinsatz und Risikobereitschaft, mit einer Ehrenamtsrente oder der Ehrenamtskarte. Auch müssten die finanziellen Mittel für die persönliche Schutzausrüstung und die aktuelle technische Ausrüstung zur Verfügung gestellt werden. Im Jahr 2018 rückten die Feuerwehren im Landkreis zu 1.732 Einsätzen (davon 284 Brände und 858 technische Hilfeleistungen) aus. Hierbei wurden 131 Menschen aus schwierigen Lagen gerettet. 2.972 Feuerwehrfrauen und -männer waren zum Jahresende 2018 dienstbereit.

Über die vielseitigen Aktivitäten in den 29 Jugendfeuerwehren und zehn Kindergruppen berichtete Kreisjugendfeuerwehrwarte Thomas Haas.

Termine

April 2020
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 1 2 3
Mi, 22.04.2020 00:00 Uhr
KFV - Ausschuss-Sitzung
Sa, 25.04.2020 00:00 Uhr
ENTFÄLLT: KJF - Leistungsmarsch
So, 17.05.2020 00:00 Uhr
ENTFÄLLT: ERLEBNIS FEUERWEHR
Sa, 23.05.2020 00:00 Uhr
KJF - Delegiertenversammlung

Brandschutztipps

08. April 2020

LFV-BW

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies).

Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.