Nach der Alarmierung durch Rauchmelder in der eigenen Wohnung bleibt oft nur wenig Zeit, um sich und andere in Sicherheit zu bringen. Doch die meisten Menschen wissen nicht, wie sie sich im Brandfall richtig verhalten und können sich dadurch unnötig in Lebensgefahr bringen. Beispielsweise indem sie aus der sicheren Wohnung ins verrauchte Treppenhaus laufen.

Jeden Monat sterben in Deutschland immer noch circa 30 Menschen durch Brände. Die meisten von ihnen an einer Rauchvergiftung. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nämlich nicht das Feuer, sondern der gefährliche Brandrauch. Bereits eine Lungenfüllung mit Brandrauch kann unheilbare körperliche Schäden verursachen. Ursache für die etwa 200 000 Brände im Jahr ist im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen auch technische Defekte – insbesondere von Elektrogeräten – Brände aus.

Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten immer wieder zur tödlichen Gefahr, denn im Tiefschlaf riecht der Mensch nichts. Schon drei Atemzüge im hochgiftigen Brandrauch können tödlich sein. Die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken. Daher ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in jeder Wohnung; konkret mindestens in allen Schlaf- und Kinderzimmern und den Fluren davor. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt gerade im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt den nötigen zeitlichen Vorsprung, um sich in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren. In der Regel bleiben nach dem Auslösen des Rauchmelders nur rund 120 Sekunden Zeit dafür. Aber was tun, wenn es tatsächlich brennt? Alfred Fetzer vom Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall empfiehlt, sich im Vorfeld mit der ganzen Familie über das richtige Verhalten Gedanken zu machen. „Sehr wichtig ist vor allem, auch mit den Kindern darüber zu sprechen“, so Fetzer.

Der Gemeinsame Ausschuss Brandschutzaufklärung/Brandschutzerziehung des Deutschen Feuerwehrverbandes und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes hat eine Fachempfehlung zum Verhalten im Brandfall zusammengestellt. Unterschieden wird hierin, ob es um einen Brand in einem Mehrfamilien- oder Einfamilienhaus geht und ob die eigene oder eine andere Wohnung im Wohnhaus betroffen ist.

Ergänzend erklären der Feuerwehr-Löwe Badele und sein Freund, der kleine Elefant Württele, im neuen Animationsclip des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg mit einfachen Worten, wie man sich bei einem Brand richtig verhält und was dann genau zu tun ist.

Alles Weitere zum Thema Rauchmelder gibt es unter www.rauchmelder-lebensretter.de.

Auf Einladung des Kreisfeuerwehrverbands (KFV) Torgau-Oschatz im Landkreis Nordsachsen reiste eine Abordnung des KFV Schwäbisch Hall am Samstag, dem 26. September 2020, zur Delegiertenversammlung nach Oschatz. Zwischen den Verbänden besteht seit circa zehn Jahren eine freundschaftliche Beziehung, die mit gegenseitigen Besuchen und einem partnerschaftlichen Austausch gepflegt wird. Die Versammlung fand im "O", der ehemaligen Blumenhalle der Landesgartenschau 2006, im Oschatz Park statt. Neben den Regularien für die Jahre 2019 und 2020 wurde unter anderem der große Waldbrand Anfang August 2020 unweit von Torgau an einer Bahnstrecke thematisiert, bei dem 200 Einsatzkräfte sowie Löschhubschrauber gegen die Flammen ankämpften.
Nach deren Wiederwahl gratulierte Alfred Fetzer dem Verbandsvorsitzenden Frank Reichel und seinen beiden Stellvertretern Klaus-Günter Terpe und Frank Dörschmann und hob in seinem Grußwort hervor, dass "wir in der Vergangenheit immer auch positive Anregungen von Euch mitgenommen haben". Das gemeinsame Mittagessen nutzten die Vertreter von drei Kreisverbänden - auch Cornelia Dorn und Ralf Osthoff vom KFV Delitzsch waren zugegen - um sich über aktuelle Themen und Entwicklungen auszutauschen.

Alfred Fetzer bedankt sich für die Einladung zur
Delegiertenversammlung und gratuliert dem
wiedergewählten Vorstandsteam.

 Viele tausend Kaffeekannen schmücken die runde Halle im Oschatz-Park.

Am Donnerstag, dem 10. September 2020 findet erstmals der bundesweite Warntag statt. Pünktlich um 11.00 Uhr werden die vorhandenen Warnmittel ausgelöst, die damit getestet werden. Im Radio und im Fernsehen, im Internet und in den sozialen Medien wird eine Warnung veröffentlicht. Wichtige Kanäle für Warnungen sind Warn-Apps, die auf Smartphones und Tablets kostenfrei heruntergeladen werden können. Die Warn-Apps NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) und KATWARN sind zwei mögliche Apps, die zeitnah vor Unwetter- oder Naturgefahren, vor Ausfällen bei der Energie- oder Wasserversorgung, vor Krankheitserregern oder bei Großbränden warnen und Handlungsempfehlungen geben.  
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bundesweiter-warntag.de oder www.bbk.bund.de

Der Bühlertanner Feuerwehrkommandant Andreas Schneider und Sprengmeister Nicky Haase, die am 27. Juli 2020 in München zum „Traumpfad“ über die Alpen nach Venedig gestartet waren, sind dort nach 16 Tagen, 542 Kilometern, jeweils rund 22.000 Metern in die Höhe und in die Tiefe, wie geplant angekommen. „Die reine Gehzeit betrug insgesamt 133 Stunden“, berichtete Schneider nach dem Rückflug und der Ankunft in Hessental. Zusammen mit zirka 20 Mitwanderern – darunter Feuerwehrleute, Bekannte und Arbeitskollegen der beiden Alpenüberquerer – liefen Schneider und Haase noch die letzte Etappe über 15 Kilometer nach Bühlertann zurück.

Dort bereiteten die Feuerwehrkameraden den Zieleinläufern vor dem Feuerwehrhaus einen kleinen Empfang.

Alfred Fetzer, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Schwäbisch Hall, beglückwünschte die beiden zu der vollbrachten Leistung und bedankte sich gleichzeitig für deren soziales Engagement:


Seit dem 31. Juli 2020 ist Joachim Wagner als Nachfolger von Werner Vogel der neue Kreisbrandmeister im Landkreis Schwäbisch Hall. Der 42-Jährige ist im Landkreis Schwäbisch Hall geboren und aufgewachsen. Nach seinem Mittlere-Reife-Abschluss machte er zunächst eine Ausbildung zum Bau- und Möbeltischler und absolvierte dann seinen Zivildienst auf der Rettungswache in Crailsheim mit anschließender Ausbildung zum Rettungsassistenten. Es folgten weitere Ausbildungen, wie die Grundausbildung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst bei der Branddirektion Stuttgart sowie die Laufbahnausbildung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst an der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg. Seit 2016 war Joachim Wagner Rettungsdienstleiter in der Branddirektion Stuttgart, bevor er im Juli seinen Dienst als Nachfolger des Kreisbrandmeisters im Landratsamt Schwäbisch Hall antrat. „Ich freue mich, dass wir einen lückenlosen Übergang des Kreisbrandmeisters hatten und freue mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit,“ so Landrat Gerhard Bauer.
„Feuerwehr funktioniert nur gut als Team. Der Einsatzerfolg ist immer eine Mannschaftsleistung. Richtig gut sind wir, wenn wir gemeinsam arbeiten und gestalten. Auf diese Zusammenarbeit, sowohl im Landratsamt als auch mit den 3000 ehrenamtlichen Feuerwehrleuten und den Mitstreitern aus den anderen Hilfsorganisationen freue ich mich sehr,“ so Joachim Wagner.

Bild & Text: Landratsamt Schwäbisch Hall

Der Bühlertanner Feuerwehrkommandant Andreas Schneider ist zusammen mit Nicky Haase am Montag, dem 27. Juli in München gestartet, um den „Traumpfad“ über die Alpen nach Venedig zu laufen. Die Rückkehr im Landkreis wird am Freitag, dem 14. August 2020 erfolgen. „Nach der Ankunft in Hessental laufen wir die letzten Kilometer auch noch zurück nach Bühlertann“, kündigt Schneider an. Nachdem die beiden Sportler dann schon circa 550 Kilometer in 16 Etappen auf dem „Traumpfad“ bewältigt haben, bleiben rund 15 Kilometer, die unter anderem durch den Einkornwald führen. Alfred Fetzer vom Kreisfeuerwehrverband, für dessen Kameradschaftshilfe Andreas Schneider Spenden sammelt, ruft alle Feuerwehrleute und andere Wanderfreudige auf, die beiden von Hessental nach Bühlertann zu begleiten. „Es wäre ein tolles Zeichen, wenn zum Abschluss des Spendenlaufs eine große Gruppe in Bühlertann ankommt.“ Um 14.00 Uhr wird es am Bahnhof in Hessental losgehen. Den Rücktransport wird die Feuerwehr Bühlertann organisieren. Hierfür ist ein Mund-Nase-Schutz nötig.
Wer sich über den Spendenlauf auf dem Laufenden halten möchte, findet die Berichte auf Instagram unter „@muenchen_venedig_spendenlauf“ und auf der Facebookseite „Traumpfad München – Venedig“.

Das Haller Feuerwehr Museum im Rippberg 3 hat wieder geöffnet! Und zwar an den Sonntagen 6. und 20. September, jeweils von 11 Uhr bis 16 Uhr. Hier geht es für weitere Informationen zur Homepage des Museums. 

Im Museum sind neben der ältesten Ganzstahldrehleiter in Baden-Württemberg, der Magirus KL 24 von 1933, weitere Spritzen, Leitern und Feuerwehrgerätschaften, welche bis aus dem 14. Jahrhundert datieren, zu sehen. Außerdem hat das Museum Europas größte internationale Sammlung historischer Feuerwehrhelme mit über 600 Exemplaren. Tausende Stunden Handarbeit stecken in der Modellfahrzeugsammlung des Kirchbergers Frieder App. Er hat alle Feuerwehrfahrzeuge des Landkreises Schwäbisch Hall seit 1925 in Miniaturausführung nachgebaut! Der Grundstein für das Museum wurde bereits in den 1970-er Jahren durch eine private Sammlung von Walter Seyboth gelegt, welche nach einer Stiftung im Jahre 1995 in der Gründung des Feuerwehrmuseums mündete. Das Haller Feuerwehrmuseum befindet sich mit der Hauptstelle mit rund 6 000 Ausstellungsstücken in der ehemaligen Baumwollspinnerei am Rande der Innenstadt von Schwäbisch Hall mit 1 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Eine Außenstelle des Museums befindet sich im Freilandmuseum Wackershofen. Dort steht in dem typisch hohenlohischen Museumsdorf eine alte Holzlagerhalle, in der die Entwicklung der Feuerwehren im ländlichen Raum dargestellt wird.

 

Was sich nach einer Zukunftsvision anhört ist bei den Freiwilligen Feuerwehren schon (fast) Realität. Zumindest in der Ausbildung.
Durch die Einschränkungen, die die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat, sind zum Schutz der Feuerwehrleute und damit zur Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit derzeit kaum Treffen, Ausbildungen und Trainings möglich. Damit aber die Ausbildung – insbesondere auch für neue Feuerwehrleute – nicht ins Stocken gerät, bietet die Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg seit kurzem Online-Lehrgänge, sogenannte Webseminare, an.
Im Landkreis nehmen seit Anfang Juni 54 Feuerwehranwärter aus 16 Gemeinden am Lehrgang `Truppmann Teil 1´ (früher als Grundausbildung bekannt) teil. Darunter sind auch der Gymnasiast Tizian Busch, Kevin Hollenbach (Auszubildener zum Straßenwärter) und Daniel Weckert, der eine Ausbildung zum Mechatroniker macht. Sie treffen sich noch bis Ende Juli jede Woche einmal abends im Langenburger Feuerwehrhaus für rund 90 Minuten zum gemeinsamen Lernen. Für das Trio ist die Feuerwehr nichts Neues. Sie haben bereits in der Jugendfeuerwehr theoretische und praktische Kenntnisse gesammelt.
Nachdem ihnen an den ersten beiden Abenden die Rechtsgrundlagen und Fahrzeugkunde nähergebracht wurden, folgte die Lektion `Löscheinsatz: 1. und 2. Rohr ohne Bereitstellung´. Auf dem Bildschirm des Fernsehgeräts, das Abteilungskommandant Matthias Fritsch zur Verfügung gestellt hat, konnten die drei jungen Männer die Erklärungen der Ausbilder der Landesfeuerwehrschule nachvollziehen:

Der Countdown läuft:
Am Montag, dem 27. Juli 2020, starten Andreas Schneider (Kommandant der Feuerwehr Bühlertann und Angestellter bei den Stadtwerken Schwäbisch Hall) und Nicky Haase (Baumaschinenführer und Sprengmeister) ihren Spendenlauf zugunsten der Kameradschaftshilfe des Kreisfeuerwehrverbands Schwäbisch Hall und der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS).
Auf dem „Traumpfad“ werden sie von München über die Alpen nach Venedig laufen und dabei rund 550 Kilometer und 20 000 Höhenmeter in  nur 16 Tagen zurücklegen.
Alfred Fetzer vom Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall freut sich, dass Schneider und Haase sich mit diesem Lauf sozial engagieren und dankt beiden Sportlern schon im Voraus. „Beim Kreisfeuerwehrverband sind bereits Spenden im dreistelligen Bereich eingegangen“, so der Verbandsvorsitzende. Fetzer weiter: „Ich würde mich sehr freuen, wenn sich noch viele weitere Spender beteiligen und unseren regionalen Hilfsfonds unterstützen.“
Wer die Aktion unterstützen möchte, kann spenden an die Kameradschaftshilfe des Kreisfeuerwehrverbands Schwäbisch Hall e.V., IBAN DE84 6229 0110 0054 0970 02 bei der VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim (Verwendungszweck: Traumpfad 2020)

Schlafen – Essen – Entspannen – Wandern…

…das alles ist möglich im und um das Feuerwehrhotel St. Florian in Hinterzarten unweit des Titisees im Schwarzwald.
Das im Jahr 1956 als Feuerwehrerholungsheim eröffnete Haus wurde 2009 umfassend zum Hotel Sankt Florian saniert und ist ein idealer Ausgangspunkt zur Erkundung des Hochschwarzwalds. Für Wanderer, Naturliebhaber, Erholungssuchende, Mountainbiker, Radfahrer, Bootsfahrer und Wintersportler ist die Region ein ideales Ziel. Auch für Familien und für (Feuerwehr-)Tagungen oder Konferenzen eignet sich das Hotel sehr gut. Die Ausstattung des Einzelzimmers „Schwäbisch Hall“ und des Familienzimmers „Kocher-Jagst“ im Albert-Bürger-Haus hat der Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall mitfinanziert. Insgesamt gibt es 68 Zimmer und 126 Gästebetten.
Wer also noch ein Urlaubsziel im „Ländle“ sucht
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