Kreisobmann Gerhard Braun konnte über 200 ehemalige Feuerwehrleute aus fast allen Gemeinden des Landkreises in der Waldhalle begrüßen und betonte dabei, dass nur noch eine Feuerwehr im Landkreis keine Altersabteilung hat. Bei der Vorstellung seiner Gemeinde hob Bürgermeister Damian Komor den Limes und ein ehemaliges Römerkastell hervor. Kreisfeuerwehr-Verbandsvorsitzender Alfred Fetzer lobte Gerhard Braun, dass er für den Zusammenhalt der Feuerwehr-Senioren sorge.

Plötzlich – nach einem lauten Schuss – stürmte eine Horde Männer und Frauen, bewaffnet mit Dolchen und Holzgabeln in die Waldhalle. Sie suchten speziell nach Kreisbrandmeister Jürgen Mors, der im August sein Amt als Kreisbrandmeister abgibt. Sie drängten ihn, weiter zu machen, sonst müsse er mit dem Schlimmsten rechnen. Er wurde gefesselt und die Horde zog Ihm ein Trikot des FC Bayern München über. Und das war das Schlimmste, was sie ihm antun konnten. Denn sehr wohl wussten Sie, dass Mors ein großer Anhänger von Borussia Dortmund ist. Nach einer Weile kam ein Rittersmann, beruhigte die Räuber und befreite den Kreisbrandmeister. So hat alles doch noch ein gutes Ende gefunden und Gerhard Braun bedankte sich beim scheidenden Kreisbrandmeister  für dessen Unterstützung bei den Aktivitäten der Feuerwehrsenioren.

Umrahmt von der Räuberbande: Kreisbrandmeister Jürgen Mors wird mit einem FC Bayern-Shirt „gequält“.

Ein Heimspiel hatte der Kreisobmann der Altersabteilungen Gerhard Braun aus Untermünkheim und lud die Feuerwehrsenioren des Landkreises ein. Anlass war die Gründung der Untermünkheimer Jugendfeuerwehr sowie der Altersabteilung vor 20 Jahren. Dies wurde gebührend gefeiert. Vor der Weinbrennerhalle waren zwei Oldtimer-Drehleiterfahrzeuge postiert und die Gäste konnten sich bei einem Stehempfang unterhalten. In der Halle begrüßte Gerhard Braun die Gäste und erklärte, dass der ehemalige Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Karl Dürrich vor 19 Jahren hier in der Halle die Gründung von Jahrestreffen der Altersabteilungen vorgeschlagen hatte. Nachdem dann noch vier Jahres verstrichen waren, treffen sich die Alterskamarden seither jedes Jahr. Derzeit gibt es im Landkreis bereits 30 Altersabteilungen der Feuerwehren. Nach den Ansprachen von Bürgermeister Christoph Maschke, Kommandant Martin Munz, Landesobmannn Helmut Trautwein und dem KFV-Vorsitzender Alfred Fetzer, wurden Kaffee und Kuchen angeboten. Für die Unterhaltung sorgten die Bühlertalsterne mit Tanz- und Showeinlagen und auch die Stammtischsänger 2007, die alle begeisterten und zum Mitsingen animierten. Insgesamt war es ein gelungener Nachmittag, an den man sich gerne erinnert.

Die Bühlertalsterne sorgten mit Tanz- und Showeinlagen für Unterhaltung.

Text: Peter Furkert

Anfang September 2014 führte die jährliche Lehrfahrt der Feuerwehr-Senioren aus dem Landkreis Schwäbisch Hall in die Region Hegau / Bodensee.

Nach der traditionellen und rustikalen Vesperpause unterwegs, hörte die Reisegruppe bei einer Stadtführung in Villingen Interessantes über die Stadtgeschichte und seine Feuerwehr. Bei leichtem Regen konnte danach die schöne Altstadt auf eigene Faust erkundet werden. Die Tour führte dann weiter nach Weizen zur Sauschwänzle-Bahn. Die Museumsbahn brachte die Reisegruppe durch das Wutachtal und die vielen Tunnels nach Blumberg-Zollhaus. Nach der nostalgischen Bahnfahrt war das nächste Ziel das „Hotel Sternen“ in Kirchen-Hausen.

Der Rheinfall in Schaffhausen stand am nächsten Tag auf dem Programm. Es war sehr beeindruckend, dieses Naturschauspiel zu erleben.Ab Schaffhausen fuhren die Senioren bei herrlichem Wetter mit dem Schiff „Rhein“ aufwärts nach Stein am Rhein. Nach kurzem Aufenthalt zur freien Verfügung brachte der Bus die Reiseteilnehmer über den Hegau wieder zurück zum Hotel. Am Abend stärkten sich alle im Hotel mit Grill-Spezialitäten. Bei musikalischer und lustiger Zwei-Mann-Unterhaltung schwenkten viele zur Verdauung des guten Essens das Tanzbein.

Ziel des dritten Reisetages war die Insel Mainau. Im Schmetterlingshaus konnte eine Vielfalt von Schmetterlingen bestaunt werden. Faszinierend war die Dahlien-Bepflanzung. Diese Blütenpracht und die vielen Sorten waren sehr beeindruckend. Bei schönem Wetter und herrlichem Sonnenschein genossen die Senioren die Stunden auf dem gepflegten Gelände der Insel Mainau. Von der Insel Mainau erfolgte die Weiterfahrt zum Konstanzer Hafen. Die Fähre brachte den Bus und die Gäste über den Bodensee nach Meersburg. 

Auf der Rückreise in den Landkreis Schwäbisch Hall stärkten sich die Senioren in einem Hohenloher Besen.

An drei herrliche, informative und gesellige Tage werden sich alle Reiseteilnehmer gerne erinnern.  

Der Landkreisobmann Gerhard Braun begrüßte die ehemaligen aktiven Feuerwehrleute und deren Ehefrauen mit einem Sektempfang vor der Festhalle in Gammesfeld. Mit großem Interesse verfolgten die Senioren den Löschwettbewerb der Jugendfeuerwehren Blaufelden, Gerabronn, Langenburg und Rot am See auf einer Wiese vor der Halle. Vier gezimmerte Holzhäuschen wurden in Brand gesteckt und mussten gleichzeitig von jeweils einer Gruppe gelöscht werden. Die Jugendlichen aus Gerabronn waren am schnellsten und erhielten deshalb den Wanderpokal.

In der Halle hießen der Blaufeldener Kommandant Rolf Kastler und der Gammesfelder Abteilungskommandant Jens Doberer die Gäste, die im Rahmen der 150-Jahr-Feier der Abteilung Gammesfeld eingeladen waren, willkommen. Da in Gammesfeld auch die oft als kleinste Bank Deutschlands bezeichnete Raiffeisenbank ansässig ist, lag es nah, dass der frühere Geschäftsführer Fritz Vogt – er leitete die Bank 40 Jahre lang – über das Bankenwesen referierte. Er appellierte an die Menschlichkeit innerhalb des Wirtschafts- und Bankensystems und riet den Senioren, der Technik mit Skepsis zu begegnen.Gerhard Braun dankt dem Ex-Banker Fritz Vogt für seinen Vortrag.

Info:

Feuerwehrleute müssen bei den Freiwilligen Feuerwehren mit dem  65. Geburtstag den aktiven Einsatzdienst beenden. Trotzdem können die Feuerwehrsenioren ihr Wissen und ihre Schaffenskraft weiterhin einbringen. So können sie die Aktiven bei der Gerätewartung oder der Pressearbeit unterstützen und in den Jugendfeuerwehren können sie sich bei der Ausbildung des Nachwuchses einsetzen. Im Landkreis Schwäbisch Hall gibt es derzeit über 570 Feuerwehrsenioren.

 

Der Obmann der Feuerwehrsenioren im Landkreis Schwäbisch Hall, Gerhard Braun, konnte im Feuerwehrmagazin in Ilshofen zahlreiche Führungskräfte der Seniorenabteilungen aus dem gesamten Kreis Schwäbisch Hall begrüßen. Braun hatte gleich zwei interessante Referenten eingeladen: Den aktiven Feuerwehrmann der Michelfelder Feuerwehr, Sven Hilsenbeck, der genetisch bedingt, auf technische Hörgeräte angewiesen ist. Er erklärte, welche technischen Möglichkeiten es gibt, um trotz völligem Hörverlusts, gesellschaftlich voll integriert zu werden.

Anschließend referierte der frühere Landesbranddirektor Ulrich Kortt über die verheerende Brandkatastrophe vom Langenburger Schloss vor über 51 Jahren. In der Nacht vom 23. auf den 24. Januar 1963 brach der Brand durch einen defekten Kamin aus. Die Löscharbeiten wurden erschwert durch einen überaus harten Winter, alle Gewässer waren dick gefroren und die Löschleitungen vereisten bei minus 17 Grad. Es wurden sämtliche Nachbarwehren und auch


Die Kreisobmänner der Feuerwehr-Senioren des Landes Baden-Württemberg waren Gäste im Landkreis. In den insgesamt 44 baden-württembergischen Land- und Stadtkreisen vertreten die Obmänner 32 100 Senioren aus 1 109 Feuerwehren.

Neben vielen Arbeitssitzungen treffen sich  die Kreisobmänner alle zwei Jahre zu einer Tagung. Um die Regionen des Landes besser kennenzulernen, findet das Seminar immer in einem anderen Landkreis statt. Die Feuerwache Schwäbisch Hall bot den optimalen Rahmen für die Tagung. Gerhard Braun, Obmann von über 550 Feuerwehr-Senioren aus dem Schwäbisch Haller Landkreis, organisierte das gesamte Wochenende, das mit Empfängen in der Haller Feuerwache und dem Rathaus begann. Zu dem Treffen waren 35 Obmänner mit ihren Frauen angereist. Neben dem Rahmenprogramm gehörte natürlich auch die Dienstbesprechung der rüstigen Senioren zum Programm.Im Ein Rundgang in den Räumen der Firma Optima in Schwäbisch Hall, eine Führung auf dem Bauernhof der Familie Blumenstock in Kirchberg-Kleinallmerspann und zwei Sonderführungen im Langenburger Schloss bildeten das umfangreiche Rahmenprogramm zum Treffen der Kreisobmänner der Feuerwehr-Altersabteilungen aus dem gesamten Bundesland Baden-Württemberg. Besonders interessant war für die ehemals aktiven Feuerwehrleute die Besichtigung des Langenburger Schlosses. An den Schlossbrand vor 50 Jahren erinnerte dabei der ehemalige Landesbranddirektor Ulrich Kortt mit Auszügen aus historischen Dokumenten. Dass 60 Prozent der gesamten Schlossanlage vom direkten Feuer verschont blieben, war damals dem Einsatz unzähliger Feuerwehrleute aus Langenburg und dem Umland sowie der Stuttgarter Feuerwehr zu verdanken,

Termine

Januar 2021
Mo Di Mi Do Fr Sa So
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31
Keine Termine

Brandschutztipps

28. Januar 2021

  • Vorsicht beim Betreten von Eisflächen!

    Die Feuerwehren warnen vor dem Betreten nicht freigegebener Eisflächen. Trotz oft lang anhaltender Frostperioden sind viele Eisflächen zu dünn; es droht Einbruch.

    ...

LFV-BW

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.